Hundeernährung

Welches Hundefutter empfiehlt sich gegen Verstopfung?

Wenn ein Hund zu wenig Wasser trinkt oder falsch ernährt wird, kann es zu Verstopfung kommen. Wie Sie dem vorbeugen und Beschwerden lindern können, erfahren Sie hier.
Eine Verstopfung ist für den Hund sehr unangenehm – Bild: Shutterstock / sianc
Eine Verstopfung ist für den Hund sehr unangenehm – Bild: Shutterstock / sianc

Eine Verstopfung beim Hund kann entstehen, wenn der Vierbeiner zu viel trockenes Hundefutter frisst und dabei zu wenig Wasser trinkt. Auch, wenn er zu viele Knochen verspeist oder sich nicht verdauliche Gegenstände einverleibt hat, kann es zu einer Darmverstopfung kommen. Hat er Schmerzen oder dauern die Beschwerden mehr als zwei Tage an, sollten Sie mit ihm sofort zum Tierarzt.

Ballaststoffe im Hundefutter sorgen für Linderung

Damit Hunde Ihren Kot problemlos ausscheiden können, müssen sie das richtige Hundefutter bekommen und genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Besonders wichtig sind hierbei Ballaststoffe in Form von Rohfasern in der Hundeernährung. Sie regen die Darmtätigkeit an und verbessern die Stuhlkonsistenz, sodass das Tier sich besser lösen kann. Außerdem sollten Sie Ihrem Liebling reichlich Wasser zu trinken geben. Vermeiden Sie Knochen für die Hundefütterung und geben Sie dem Vierbeiner zur Zahnpflege besser Knabberstangen oder weiche Kauknochen aus Büffelhaut.

Darüber hinaus können ein paar gekochte Leinsamen, Butter, Joghurt oder Sahne dabei helfen, dass der Hund sich wieder Erleichterung verschaffen kann. Dosieren Sie diese Hausmittel jedoch ganz sparsam und vorsichtig. Ziehen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt zu Rate.

Was Hunden mit Verstopfung zusätzlich hilft

Neben ballaststoffreichem Hundefutter und viel Wasser kann außerdem Bewegung dazu beitragen, die Verstopfung aufzulösen. Eine halbe bis ganze Stunde nach der Mahlzeit sollten Sie mit Ihrem Hund Gassi gehen, um der Darmtätigkeit auf die Sprünge zu helfen.

Hat Ihr Hund jedoch keine Lust auf Bewegung, wirkt apathisch und antriebslos, kann eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken. Möglicherweise hat Ihr Liebling etwas Ungünstiges gefressen, das sich in seinem Darm verfangen hat. Lassen Sie das unbedingt schnell vom Tierarzt abklären.

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