Parasiten

Wurmbefall bei Katzen: Herzwürmer und Hakenwürmer

Katzen können von verschiedenen Wurmarten befallen werden, die den Körper der Samtpfote auf ganz unterschiedliche Weise angreifen. Herzwürmer zum Beispiel befallen wichtige Organe und Hakenwürmer sind wie kleine Vampire, die eine Katze von innen aussaugen. Doch keine Panik: Sind die Parasiten erst einmal erkannt, können sie leicht bekämpft werden.
Unentdeckt können Herzwürmer und Hakenwürmer Katzen gefährlich werden – Bild: Shutterstock / Mr.Nikon
Unentdeckt können Herzwürmer und Hakenwürmer Katzen gefährlich werden – Bild: Shutterstock / Mr.Nikon

Herzwürmer machen ihrem Namen alle Ehre und setzen sich bei Katzen in den Blutgefäßen von Lunge und Herz fest. Im ausgewachsenen Zustand können die 20 bis 30 Zentimeter langen Herzwürmer zu verstopften Gefäßen, Blutstau und Lungenembolien führen. Daher ist es wichtig, sie bereits im Frühstadium zu erkennen.

Symptome, mit denen sich ein Befall mit Herzwürmern bemerkbar machen kann, sind Antriebslosigkeit, Gewichtsabnahme, Erbrechen und Atemnot. Übertragen werden Herzwürmer durch Mücken. Hauptsächlich kommen sie in Süd- und Osteuropa vor. In Deutschland müssen Sie eigentlich kaum Angst vor diesen Parasiten haben. Außerdem befallen sie im Normalfall eher Hunde als Katzen.

Hakenwürmer kommen durch die Haut

Hakenwürmer sind bei Katzen ähnlich selten. Aber da sie auch auf den Menschen übertragen werden können, ist bei diesen Zeitgenossen Vorsicht geboten! Die Parasiten gelangen meist über die Haut in den Körper einer Katze. Sie wandern in die Darmschleimhaut, beißen sich dort fest und ernähren sich vom Blut des Stubentigers. Ein ausgewachsener Wurm kann pro Tag bis zu einen halben Milliliter Blut saugen.

Die Folge bei einem starken Befall ist massiver Blutverlust, der bis zum Tod führen kann. Anzeichen sind blutiger oder sehr dunkler Kot. An den Stellen, wo die Larven in die Haut gedrungen sind, können auch Entzündungen und Gewebeschäden entstehen.

Die ungebetenen Gäste wirkungsvoll bekämpfen

Herzwürmer und Hakenwürmer müssen bereits im Larvenstadium bekämpft werden, damit die Therapie erfolgreich ist. Durch regelmäßiges Entwurmen im Drei-Monats-Rhythmus können Sie verhindern, dass neue Larven heranwachsen. So bekommen Sie die ungebetenen Gäste im Körper Ihrer Katze schnell in den Griff und beugen gleichzeitig neuen Infektionen vor. Besprechen Sie die Behandlung aber auf jeden Fall vorher mit Ihrem Tierarzt.

Diese Themen zur Katzengesundheit könnten Sie auch interessieren:

Würmer bei Katzen: Die richtige Behandlung

So können Sie Katzenflöhe bekämpfen

Wurmkur für Katzen: Parasiten keine Chance geben

Hat Ihnen der Artikel gefallen?
0
0
0 Kommentare

Weitere Artikel aus Gesundheit