Parasiten

Tipps: So können Sie Zecken bei Katzen vorbeugen

Wer seine Samtpfote vor Infektionskrankheiten schützen will, sollte Zecken bei Katzen vorbeugen. Dafür müssen Sie Ihrer Katze nicht einmal den Freigang verbieten: Eine regelmäßige Kontrolle, diverse Präparate und diese Tipps können gegen die Parasiten helfen.
Zecken bei Katzen vorbeugen: Untersuchen Sie das Fell Ihres Freigängers regelmäßig — Bild: Shutterstock / lola1960
Zecken bei Katzen vorbeugen: Untersuchen Sie das Fell Ihres Freigängers regelmäßig — Bild: Shutterstock / lola1960

Wenn Ihre Freigängerkatze durchs hohe Gras streift, ist es schnell passiert: Eine oder mehrere Zecken landen auf dem Katzenfell und machen sich auf die Suche nach einer geeigneten Hautstelle zum Blutsaugen. Wenn Sie Zecken bei Katzen vorbeugen wollen, ist deshalb ein wichtiger Tipp: Kontrollieren Sie Ihren Vierbeiner gründlich auf die Parasiten.

Denn bis diese eine geeignete Bissstelle gefunden haben, kann einige Zeit vergehen. So erwischen Sie die Spinnentiere häufig noch, bevor sie ihren Biss setzen konnten. Ist es bereits zu spät, sollten Sie die Zecken bei Katzen entfernen.

Regionen mit erhöhter Borreliose-Gefahr

Entdecken Sie regelmäßig eine Vielzahl an Zecken im Fell Ihrer Katze, ist es ein sinnvoller Tipp, die Gefahr von Zeckenbissen weiter zu minimieren. Das ist insbesondere in solchen Gegenden wichtig, in denen die Gefahr einer Borreliose-Infektion besonders hoch ist, wie etwa in großen Teilen Süddeutschlands oder kleineren Teilen Ostdeutschlands.

Tipp: Mit Präparaten Zecken bei Katzen vorbeugen

Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt oder Hausarzt, ob Ihr Zuhause in einer solchen Region liegt. Geeignete Präparate für Katzen gegen Zecken erhalten Sie entweder direkt beim Tierarzt oder in der Apotheke. Wichtiger Tipp: Das Mittel sollte explizit den Hinweis enthalten, dass es gegen Zeckenbisse schützt. Wenn Sie Zecken bei Katzen vorbeugen wollen, reicht ein Präparat gegen Insektenbisse nicht immer aus, weil einige von diesen vor allem Katzenflöhe bekämpfen sollen. Ideal sind sogenannte Spot-On-Präparate, die Sie auf den Nacken Ihrer Samtpfote träufeln und die sich von selbst auf der gesamten Haut verteilen.

Tipp: Das Mittel ist zudem weniger gefährlich als  ein Katzenhalsband, welches Zecken bei Katzen vorbeugen sollen: Denn bei diesen besteht die Gefahr, dass Ihr Liebling beim Streunen in der Natur an Ästen hängen bleibt und sich verletzt.

 

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