Katzenhaltung

Perserkatze: Tipps für die Augenpflege

Gesunde Katzen brauchen normalerweise keine Hilfe bei der Augenpflege. Perserkatzen können da eine Ausnahme bilden – zumindest, wenn sie unter ständig tränenden Augen leiden. Warum die Samtpfoten anfällig für dieses Problem sind, und wie ihre Besitzer sie unterstützen können, lesen Sie hier.
Der Augenbereich der Katze sollte stets schön sauber und gepflegt sein – Bild: Shutterstock / SSokolov
Der Augenbereich der Katze sollte stets schön sauber und gepflegt sein – Bild: Shutterstock / SSokolov

Perserkatzen zeichnen sich durch ihre recht kurze Nase, ein flaches Gesicht und große, runde Augen aus – je stärker ausgeprägt diese körperlichen Merkmale sind, umso eher neigen die Rassekatzen allerdings zu gesundheitlichen Problemen. Das gilt vor allem für die Augenpartie der Samtpfoten. Glücklicherweise gehen viele Züchter mittlerweile verantwortungsvoll vor und verzichten auf das Anzüchten von stark persertypischen Merkmalen. Falls Sie trotzdem einen eher klassischen Persertyp zu Hause haben – zum Beispiel aus dem Tierheim – kann es sein, dass Ihre Katze Probleme mit den Augen entwickelt und ein wenig Extrapflege braucht.

Tränende Augen regelmäßig pflegen

Je flacher das Gesicht und je kürzer die Nase einer Perserkatze ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Tränen-Nasen-Kanal abgeknickt ist, wodurch die Tränenflüssigkeit nicht richtig ablaufen kann. Die überschüssige Tränenflüssigkeit fließt in diesem Fall aus den Augen. Durch die ständig tränenden Augen können sich Tränenrinnen, Verfärbungen und Krusten unter den Augen der Katze bilden. Um diese zu entfernen, nehmen Sie am besten ein sauberes, fusselfreies Tuch und befeuchten es mit lauwarmem Wasser. Dann säubern Sie den Bereich unter den Augen vorsichtig mit Wischbewegungen vom Auge in Richtung Nase. Diese Prozedur können Sie täglich wiederholen und dabei leichte Verkrustungen vorsichtig mit den Fingern entfernen.

Weitere Tipps zur Augenpflege der Perserkatze

Damit Ihre Perserkatze beim Augensaubermachen schön stillhält und die Pflegeeinheit vielleicht sogar als angenehm empfindet, sollten Sie sie am besten schon als Katzenbaby an die Berührung rund um das Auge herum gewöhnen. Streicheln Sie sie dafür einfach bei den Kuscheleinheiten auch im Bereich um die Augen herum und loben Sie sie, wenn sie brav ist.

Wichtig ist auch, dass Sie Ihr Haustier gut beobachten. Sind die Augen geschwollen, blinzelt Ihre Katze ständig, oder ist die Tränenflüssigkeit weiß oder gelblich, sollten Sie möglichst schnell zum Tierarzt gehen, denn Augenverletzungen und -erkrankungen können schwerwiegende Folgen haben und sollten deshalb immer zeitnah behandelt werden.

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