Tierkrankheiten

Katzen mit Epilepsie: Diagnose und Behandlung

Die Behandlung von Katzen mit Epilepsie fällt unterschiedlich aus, je nachdem, was die epileptischen Anfälle auslöst. Ist die Epilepsie chronisch, wird der Tierarzt versuchen, die Symptome zu lindern. Wird sie von einem bestimmten Faktor ausgelöst, wird er die Ursache bekämpfen.
Katzen mit Epilepsie: Der Tierarzt bestimmt die Behandlungsmöglichkeiten — Bild: Shutterstock / foaloce
Katzen mit Epilepsie: Der Tierarzt bestimmt die Behandlungsmöglichkeiten — Bild: Shutterstock / foaloce

Katzen mit Epilepsie werden meist zum Tierarzt gebracht, weil ihr Besitzer einen oder mehrere epileptische Anfälle bei der Katze beobachtet hat, bei dem das Tier bewusstlos wurde und an einzelnen Gliedern oder am ganzen Körper unkontrolliert gezuckt hat. Nun geht es darum, die Ursache der Krampfanfälle zu finden. Dafür wird der Tierarzt zunächst eine Diagnose stellen.

Katzen mit Epilepsie: Die Diagnose bestimmt die Behandlungsmethoden

Um die Diagnose zu stellen, wird Ihnen der Tierarzt verschiedene Fragen stellen und Sie bitten, genau zu beschreiben, was Sie beobachtet haben, wie oft und wie lange die Anfälle aufgetreten sind und ob Ihnen sonst etwas aufgefallen ist. Zunächst wird er dann versuchen festzustellen, ob Vergiftungen, Infektionen oder andere Faktoren die epileptischen Anfälle ausgelöst haben.

Auch ein Gehirntumor oder eine Kopfverletzung könnten die Ursache für Epilepsie sein, weshalb der Veterinär die Katze bei Verdacht darauf anhand einer Computertomografie untersucht. Findet er keine Ursachen für die Anfälle, und kommen diese öfter vor, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine primäre Epilepsie, die nicht heilbar ist, aber deren Symptome durch tierärztliche Behandlung gelindert werden können.

Behandlung von Katzen mit primärer Epilepsie

Treten die epileptischen Anfälle stark und häufig auf, wird der Tierarzt wahrscheinlich eine Behandlung mit Medikamenten vorschlagen, die die Symptome mildern.  Ihre Art und Dosierung wird von der Katze und der Schwere ihrer Anfälle abhängig gemacht. Die richtige Einstellung der Medikamente, die von da ab täglich verabreicht werden, kann eine Weile dauern.

Während Ihre Katze einen Anfall hat, ist es wichtig, dass Sie Ruhe bewahren. Sie können für die Sicherheit Ihres Stubentigers sorgen, indem Sie Gegenstände, an denen sie sich verletzen könnte, außer Reichweite bringen. Fassen Sie sie aber nicht an oder halten sie gar fest. Auch Hektik und Lärm können die Anfälle verstärken und sind deshalb, so gut es geht, zu vermeiden.

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1 Kommentare
  • karinkujon

    01-08-2019 00:08:43

    karinkujon: Unser kastrierter Kater (5) hat seit ca. 4,5 Jahren Epilepsie. Bekommt Medikament,was er ganz gut verträgt aber Anfälle sind deswegen nicht weg. Wie alt kann er mit dieser Krankheit werden?
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