Katzenhaltung

Versicherungen für Katzen: Welche gibt es?

Bestimmte Versicherungen für Katzen können durchaus sinnvoll sein. Das weiß jeder Katzenliebhaber, dessen schnurrender Vierbeiner schon einmal hohe Kosten verursacht hat - sei es beim Tierarzt oder im Schadensfall. Die gängigen Katzenversicherungen sind die Haftpflichtversicherung und die Katzen-Krankenversicherung. Hier finden Sie alle nötigen Informationen zum Thema.
Wofür kommen Versicherungen für Katzen auf? — Bild: Shutterstock / Pozezan
Wofür kommen Versicherungen für Katzen auf? — Bild: Shutterstock / Pozezan

In Deutschland leben schätzungsweise zehn Millionen Katzen. Natürlich werden die Samtpfoten auch mal krank oder richten Sach- und sogar Personenschäden an. In solchen Fällen können die anfallenden Rechnungen im schlimmsten Fall sehr teuer werden und sind für manch einen Tierhalter finanziell nicht mehr zu stemmen. Versicherungen für Katzen springen hier ein.

Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf

Die allgemeine Tierhalter-Haftpflichtversicherung ist generell dafür da, Ansprüche Dritter abzudecken, wenn Ihre Katze für Sach- oder Personenschäden verantwortlich ist. Natürlich kann es vorkommen, dass eine Katze Gegenstände wie Schuhe oder Möbelpolster beschädigt. Diese Schäden fallen aber im Normalfall so gering aus, dass es sich im Gegensatz zu einer Hundehaftpflichtversicherung nicht wirklich lohnt, einen monatlichen Beitrag für eine Katze zu zahlen. Auch Personenschäden, bei denen es zu ernsthaften Verletzungen kommt, sind bei Katzen alles andere als wahrscheinlich.

Katzen-Krankenversicherung: Zwei Typen

Versicherungen für Katzen gibt es auch im Gesundheitswesen. Dabei wird zwischen zwei Typen von Katzen-Krankenversicherungen unterschieden: Die Operationsversicherung und die Vollversicherung.
Eine OP-Versicherung springt für die Kosten zwingender operativer Eingriffe ein, wobei der Leistungsumfang hier von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ist. Während einige Organisationen beispielsweise Kosten für Vorsorge und Nachsorge übernehmen, bieten andere Versicherungen für Katzen dies nicht an.

Die Leistungen einer Vollversicherung decken neben der Kostenübernahme von operativen Eingriffen auch alle anderen Bereiche ab; darunter ambulante und stationäre Behandlungen, Laborkosten und den finanziellen Aufwand für Medikamente. Achtung: In der Regel rentiert sich eine Vollversicherung nicht! Die monatlichen Kosten sind einfach zu hoch, wie eine Untersuchung von „Stiftung Warentest“ 2011 herausfand.

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