Krankheitssymptome

Katze schläft viel: Ist sie krank?

Ihre Katze schläft viel und Sie machen sich Sorgen, dass sie krank ist? Keine Panik, Samtpfoten schlafen etwa 15 Stunden täglich und somit deutlich mehr als Menschen – sie brauchen die Ruhe, um Erlebtes zu verarbeiten und gesund zu bleiben. Nimmt das Ruhebedürfnis Ihrer Miez allerdings überhand, sollten Sie dies genau beobachten und gegebenenfalls etwas unternehmen.
Speziell junge Katzen haben ein vermehrtes Schlafbedürfnis – Shutterstock / MaxyM
Speziell junge Katzen haben ein vermehrtes Schlafbedürfnis – Shutterstock / MaxyM

Katzen brauchen fast so wie Schlaf wie Hunde, ziehen sich dafür gerne zurück und sollten dann auch von uns in Ruhe gelassen werden. Doch auch wenn Schlaf lebensnotwendig ist – sollte Ihre Fellnase nahezu ständig dösen und kaum noch aktiv sein oder womöglich Krankheitssymptome zeigen, ist es zu viel des Guten.

Katze schläft viel: Sind andere Symptome im Spiel?

Schläft Ihre Katze regelmäßig länger als die normalen 15 Stunden, sollten Sie überprüfen, ob noch andere Symptome vorliegen, die auf eine Krankheit hindeuten könnten. Im Schlaf arbeitet das Immunsystem von Katzen genau wie bei Menschen und anderen Lebewesen auf Hochtouren, sodass einige kranke Samtpfoten vermehrt schlafen. Wenn Sie zusätzlich Appetitlosigkeit, Schwellungen, Fieber, Durchfall oder Erbrechen feststellen, ist ein Gang zum Tierarzt notwendig. Doch auch dann, wenn Ihre Katze ohne derartige Symptome kaum noch aktiv ist und nur herumliegt, sollten Sie Ihren Tierarzt hinzuziehen.

Womöglich liegt die Müdigkeit auch daran, dass Ihre Miez nicht ausgelastet ist und sich vielleicht langweilt. Sorgen Sie daher dafür, dass Ihre Katze immer genug zu tun hat. Beschäftigung, etwa regelmäßiges Spielen oder die Möglichkeit zum Freigang, sind sehr wichtig für ein glückliches Katzenleben und für einen gesunden Schlaf.

Junge und alte Katzen schlafen besonders viel

Junge Katzen brauchen genau wie Senioren oder kranke Katzen besonders viel Schlaf. Hier müssen Sie sich nicht so schnell Sorgen machen. Während Katzenkinder in den Wachphasen zwar oft besonders aktiv sind, brauchen sie dafür auch sehr viele Ruhephasen. Ältere Samtpfoten sind in der Regel von Natur aus gemütlicher als jüngere und ziehen sich daher ebenfalls häufiger zurück, um ein bisschen zu dösen.

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