Tierkrankheiten

Epilepsie bei Katzen: Symptome der Katzenkrankheit

Epilepsie bei Katzen ist eine Katzenkrankheit, bei der die Funktionen der Nervenbahnen des Gehirns vorübergehend gestört sind. Dadurch entstehen Krampfanfälle und Zuckungen, die nach einigen Sekunden oder Minuten wieder vorbei sind, aber wiederkehren können. 
Epilepsie bei Katzen: Nach abklingen der Symptome ist die Katze geschwächt — Bild: Shutterstock / OLOS
Epilepsie bei Katzen: Nach abklingen der Symptome ist die Katze geschwächt — Bild: Shutterstock / OLOS

Epilepsie bei Katzen sorgt dafür, dass das Tier vorübergehend keine Kontrolle mehr über einzelne Körperteile oder den ganzen Körper hat. Bei einer primären Epilepsie handelt es sich um eine chronische Krankheit, die nicht heilbar ist und bei der keine äußeren Umstände, beziehungsweise andere Grunderkrankungen, Auslöser der epileptischen Anfälle sind.

Epilepsie kann aber auch durch eine bestimmte Ursache hervorgerufen werden (zum Beispiel eine Vergiftung), die vom Tierarzt behandelt werden muss, damit die Symptome verschwinden. In diesem Fall spricht man von einer sekundären Epilepsie.

Epilepsie bei Katzen: Symptome der Krankheit

Bevor die Katze einen epileptischen Anfall bekommt, kann es sein, dass Sie einige Auffälligkeiten in ihrem Verhalten bemerken. Es kann sein, dass sie ruhelos wirkt, oder sich verkriecht. Kommt es zum Anfall, stürzt das Tier, streckt die Pfoten weit von sich, ist nicht bei Bewusstsein und macht krampfartige, unkontrollierte Bewegungen.

Viele Tiere machen während des Anfalls Laufbewegungen mit den Pfötchen, speicheln und setzen Kot oder Urin ab. Nach spätestens ein bis zwei Minuten ist der Anfall meist vorbei, dauert er länger, sollte ein Tierarzt gerufen werden, denn das Gehirn könnte in diesem Fall nachhaltig geschädigt werden. Dasselbe gilt für Anfälle, die in sehr kurzen Abständen aufeinanderfolgen.

Ist der Anfall vorbei, ist die Katze erschöpft und manchmal apathisch. Suchen Sie mit ihr einen Tierarzt auf und schildern Sie ihm, was Sie beobachtet haben. Sie können den Anfall auch filmen, damit der Arzt die Symptome besser beurteilen kann. Er klärt nun die Ursachen und entwickelt einen Behandlungsplan, der Ihrer Katze helfen soll.

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