Katzenerziehung

Katzenerziehung: Wann ist professionelle Hilfe sinnvoll?

Konsequent sein, belohnen und ein paar Tricks anwenden: Katzenerziehung hört sich oft leichter an, als sie ist. Manchmal hat man das Gefühl, einfach nicht weiter zu kommen. Ein Katzenpsychologe kann helfen – doch wann sollten Sie ihn konsultieren?
Katzenerziehung: Manchmal hilft nur professionelle Hilfe – Bild: Shutterstock / ashkabe
Katzenerziehung: Manchmal hilft nur professionelle Hilfe – Bild: Shutterstock / ashkabe

Katzen gelten als sehr starrsinnig. Jede Samtpfote hat ihren eigenen Kopf und ist nicht sonderlich darauf bedacht, dem Menschen zu gefallen – ganz anders als bei Hunden. Entsprechend schwierig kann es werden, wenn Sie Ihrem Liebling ein bestimmtes Verhalten an- oder abtrainieren wollen. Ein ernstes Problem ist dies, wenn Ihre Samtpfote beispielsweise die Möbel zerkratzt, ständig in die Wohnung pinkelt oder sich partout nicht mit den anderen Katzen im Haus versteht.

Hier gibt es Rat bei der Katzenerziehung

Dann ist an der Zeit, sich Hilfe zu suchen. Eine Möglichkeit ist es natürlich, sich Rat bei anderen Katzenbesitzern zu holen – zum Beispiel im Internet. Denken Sie jedoch daran, dass nicht jeder Vierbeiner gleich ist. In Chats und Online-Foren können Sie sich Erfahrungen zunutze machen, die die breite Masse in puncto Katzenerziehung gesammelt hat. Aber Vorsicht: Hier kann sich auch gefährliches Halbwissen tummeln. So wird hier und da vorgeschlagen, laut zu schimpfen oder eine Katze zu kneifen oder gar zu schlagen, wenn sie mal wieder ein unerwünschtes Verhalten an den Tag legt – das sollten Sie auf jeden Fall vermeiden! Auch die Strafe mit einem Stoß aus  der Wasserpistole kann unter Umständen nach hinten losgehen. Es kann passieren, dass Sie das Verhalten sogar noch verschlimmern und Ihrer Katze Angst antrainieren.

Wann kann ein Katzenpsychologe helfen?

Sie sollten bei der Katzenerziehung nur mit dem Prinzip der Belohnung arbeiten. Wenn Ihr Liebling das gewünschte Verhalten zeigt, können Sie das zum Beispiel durch Lob oder ein Leckerli bestärken. Wenn Sie bei diesem Training nach etwa vier Wochen immer noch keine Erfolge sehen, ist es sinnvoll, Rat bei einem Katzenpsychologen zu suchen. Dies ist oft leichter gesagt als getan. Denn die Berufe Katzenpsychologe oder Tiertherapeut sind staatlich nicht geschützt – theoretisch darf sich also jeder diesen Titel einfach selbst verleihen. Achten Sie darauf, welche Ausbildungen und Referenzen der Katzen-Seelsorger Ihrer Wahl vorzuweisen hat. In einem persönlichen Gespräch können Sie am besten herausfinden, ob Sie einen Profi an der Hand haben – vertrauen Sie dabei auch auf Ihr Bauchgefühl.

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