Gefahren

Katze mit Wespenstich: Ab zum Tierarzt?

Ein Wespenstich ist für die Katze normalerweise zwar schmerzhaft, heilt jedoch mit etwas Kühlung nach ein paar Tagen von allein wieder ab. In manchen Fällen kann es jedoch zu Komplikationen kommen, etwa bei einer Allergie oder wenn das Katzenmäulchen einen Stich abbekommen hat. Dann ist der Tierarzt gefragt.
Im hohen Gras kann sich die Katze einen Wespenstich holen. – Shutterstock / Poprugin Aleksey
Im hohen Gras kann sich die Katze einen Wespenstich holen. – Shutterstock / Poprugin Aleksey

So ein Wespenstich ist für die Katze immer sehr unangenehm. Wie bei Menschen sind die Stiche der gelb-schwarzen Insekten auch bei Samtpfoten schmerzhaft und mit Juckreiz verbunden. In der Regel lassen sich die Symptome mit kalten Umschlägen oder einem kühlenden Gel lindern, bis der Stich verheilt ist. Das genügt leider nicht immer. Wann muss eine Katze mit Wespenstich zum Tierarzt?

Wespenstich im Mund: Fall für den Tierarzt!

Wenn Katzen mit Wespen oder Bienen spielen, werden sie oft an der Pfote gestochen. Das ist normalerweise kein Grund zur Sorge. Wenn Sie Erste Hilfe leisten, indem Sie die Einstichstelle kühlen, heilt meist alles von ganz allein. Wird Ihre Katze jedoch bei dem Versuch, ihre stachelige Beute zu verzehren, in den Mund gepikt, ist das ein Notfall. Die Atemwege können durch den Wespenstich anschwellen und die Fellnase droht zu ersticken! Sobald Sie den Verdacht haben, Ihre Miez könnte in ihr Mäulchen gestochen worden sein, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Samtpfote Schluckbeschwerden oder Schwierigkeiten beim Atmen hat.

Wespenstichallergie bei der Katze erkennen

Akuter Handlungsbedarf besteht auch dann, wenn Ihr Haustier gegen das Wespengift allergisch ist. Dann kann auch ein Stich ins Pfötchen gefährlich werden. Beobachten Sie Ihre Katze nach einem Stich daher sehr genau: Spielt sie munter weiter, ist kein Tierarztbesuch nötig. Sollte der Stubentiger jedoch plötzlich ganz apathisch wirken, Kreislauf- oder Atembeschwerden haben, ist das ein Alarmsignal. Es könnte sich um einen anaphylaktischen Schock, eine schwere und lebensbedrohliche allergische Reaktion, handeln. Weitere Warnzeichen sind ungewöhnlich starke Unruhe und Erbrechen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt mit der Katze zum Tierarzt gehen.

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