Hundehaltung

Warum Ihr Hund Sie beim Koten anstarrt: 5 Gründe

Sie sind unterwegs mit Ihrem Hund, er findet einen Platz, bringt sich in Stellung für ein Häufchen und … starrt Sie an? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Hundebesitzern. Einige Vierbeiner halten Blickkontakt mit ihren Zweibeinern, während sie ihr Geschäft verrichten. Doch warum tun sie das?
Huch, was guckt Bello mich denn jetzt so an? – Shutterstock / Schubbel
Huch, was guckt Bello mich denn jetzt so an? – Shutterstock / Schubbel

Es kann schon einen seltsamen Eindruck machen und sich in gewisser Weise peinlich anfühlen, wenn Ihr Hund Sie während des Häufchenmachens anstarrt. Die Gründe für dieses Verhalten beim Koten können vielfältig sein. In jedem Fall ist es aber nicht schlimm, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen.

1. Hund starrt aus Erwartung

Möglicherweise starrt Sie Ihr Hund während seines Geschäfts an, weil er eine Belohnung fürs Häufchenmachen erwartet oder zumindest erhofft. Insbesondere dann, wenn er als Welpen immer eine Belohnung bekommen hat, wenn er draußen und nicht drinnen seinen Kot abgesetzt hat, überträgt er diese Erinnerung womöglich auf jedes Geschäft. Ihr Hund erinnert sich an die Zeit, als er stubenrein wurde, und wartet einfach weiterhin auf ein Leckerli für seine Leistung.

2. Hund erwartet Ihren Segen

Eine andere Möglichkeit fürs Starren ist die, dass der Hund eine Reaktion von Ihnen dazu erwartet, wo er gerade hinmacht. Der Vierbeiner will quasi Ihren Segen für den gewählten Platz, den er da beim Koten einweiht. Haben Sie Ihren Hund vielleicht in der Vergangenheit des Öfteren dafür gescholten, dass er einen ungünstigen Platz fürs Häufchenmachen gewählt hat? Dann will er es jetzt besser machen und dies zeigen.

3. Starren aus Sicherheitsgründen

Ein ebenfalls möglicher Grund für das Starren beim Häufchenmachens: der Instinkt Ihres Hundes. Ihr Vierbeiner starrt Sie an, weil er überprüft, ob Sie ihn bewachen, während er sich erleichtert. Seine Vorfahren, die Wölfe, müssen in freier Wildbahn stets auf der Hut sein. Dieser Sicherheitsgedanke könnte erklären, dass er Blickkontakt zu Ihnen hält, während er sich in der gebückten und eher schutzlosen Position des Häufchenmachens befindet.

4. Blickkontakt als Bitte um Privatsphäre

Es kann ebenfalls sein, dass Ihr Kaltschnäuzer Sie beim Koten anstarrt, weil er auf diese Art um Privatsphäre bittet. Auch ein Hund schätzt diese mitunter während des Erleichterns sehr. Getreu dem Motto: "Ich darf doch wohl bitten?!"

5. Es kann an Ihnen liegen

Haben Sie einmal überprüft, ob Sie nicht vielleicht sogar der Initiator für den Blickkontakt sind? Vielleicht beobachten Sie Ihren Hund beim Hundespaziergang so sehr, dass er beim Häufchenmachen einfach nur zurückschaut, weil er glaubt, Sie haben ein Anliegen.

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