Hundegesundheit

Bachblüten für Hunde: Alternative Heilmethode

Mit Bachblüten für Hunde soll sich die Psyche Ihres Vierbeiners wieder in Balance bringen lassen, wenn er aus verschiedenen Gründen unausgeglichen ist.
Bachblüten für Hunde sollen bei Verhaltensauffälligkeiten helfen können – Bild: Shutterstock / nito
Bachblüten für Hunde sollen bei Verhaltensauffälligkeiten helfen können – Bild: Shutterstock / nito

Egal, ob Ihr Vierbeiner unter Verlustängsten leidet, Panik vor Menschenansammlungen hat oder beim Autofahren gestresst ist – Bachblüten für Hunde können helfen, Verhaltensauffälligkeiten zu behandeln.

Was ist die Bachblüten-Therapie?

Die Bachblüten-Therapie geht auf den englischen Arzt Dr. Edward Bach zurück, der dieses Naturheilverfahren in den 1930er Jahren entwickelte. Er ordnete verschiedenen Gemütszuständen bestimmte Blütenessenzen zu, die er durch das Einlegen und Aufkochen von Blüten gewonnen hatte.

Ursprünglich war die Bachblüten-Therapie zur Behandlung von Menschen gedacht, wird aber mittlerweile schon seit geraumer Zeit auch in der tierischen Naturheilkunde eingesetzt. Die rein pflanzlichen Blütenessenzen sollen sich positiv auf den Gemütszustand auswirken und die innere Balance wiederherstellen können. Infolgedessen sollen auch Selbstheilungsprozesse im Körper angeregt werden können.

Obwohl die Bachblüten-Therapie unter Medizinern als umstritten gilt, erfreuen sich die Pflanzenessenzen großer Beliebtheit. Auch Bachblüten für Hunde sind für viele Herrchen und Frauchen ein wichtiges Mittel, um das Wohlbefinden ihres Vierbeiners zu fördern.

Bachblüten für Hunde: Wofür werden Sie eingesetzt?

Einige Bachblüten für Hunde wie etwa Aspen oder Mimulus werden eingesetzt, um Angstzustände zu lindern. Scleranthus oder Cerato können bei unsicheren Hunden gegeben werden. Und wenn Ihr Hund schnell aufgeregt ist, können möglicherweise Bachblüten wie Red Chestnut oder Cherry Plum helfen.

Welche Blütenessenzen zum Einsatz kommen, hängt von der jeweiligen Verhaltensauffälligkeit ab und muss ganz individuell für jeden Hund ermittelt werden. Wer seinen Hund mit Bachblüten behandeln möchte, sollte sich deshalb Beratung bei einem Tierpsychologen oder Tierheilpraktiker suchen oder sich mithilfe einschlägiger Fachliteratur informieren.

Ganz wichtig ist auch, dass Sie eventuell vorliegende organische Erkrankungen, die für die Symptomatik verantwortlich sein können, von einem Tierarzt ausschließen lassen, bevor Sie mit einer Bachblüten-Behandlung für Hunde beginnen.

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