Katzenhaltung

Sicherheit für Freigänger Teil 2

Im ersten Teil unseres Ratgebers zu Freigänger-Katzen drehte sich alles um Sicherheitsmaßnahmen für nächtliche Ausflüge Ihres Leiblings. In Teil 2 gehen wir dem Albtraum aller Katzenbesitzer nach: Wenn die Katze nicht nach Hause kommt. Wir erklären Ihnen, wie Sie diesem Risiko vorbeugen, es vermeiden, oder im Fall der Fälle schnellstens handeln können.
Ob mit Chip oder Adressanhänger: Statten Sie Ihren Freigänger gut aus — Bild: Shutterstock / Sydneymills
Ob mit Chip oder Adressanhänger: Statten Sie Ihren Freigänger gut aus — Bild: Shutterstock / Sydneymills

Um das Risiko einzudämmen, dass Ihr geliebter Vierbeiner sich auf Abenteuertour verläuft, versehentlich einsperren lässt, einem Kampf oder Unfall erliegt, hilft vor allem eins: Dafür zu sorgen, dass sich Ihre Katze von den heimischen vier Wänden nicht allzu weit entfernt. Aber wie macht man das eigentlich?

Tipp 1: Katze kastrieren lassen

Der wichtigste Schritt, um eine Katze vom Streunen abzuhalten, ist, sie kastrieren zu lassen. Kastrierte Kater und Katzen bleiben näher am Haus und neigen selten zu langen Touren. Auch die Verletzungsgefahr durch Revierkämpfe bei Katern sinkt deutlich.

Tipp 2: Orientierung für die Katze

Gewöhnen Sie Ihre Katze an den Freigang und sorgen Sie dafür, dass sie genau weiß, wo sie zuhause ist. Nach einem Umzug müssen Katzen möglichst 8 Wochen in der Wohnung oder im Haus gehalten werden, um sich bei einer Tour nach draußen entsprechend orientieren zu können und zurückzufinden.

Tipp 3: Katze zu jeder Zeit ins Haus lassen


Ratsam ist außerdem, der Katze, während sie draußen ist, jederzeit die Möglichkeit zu geben, wieder hereinzukommen. Das verhindert auch, dass sie bei einem plötzlichen Gewittereinbruch oder ähnlichen Situationen verschreckt die Flucht ergreift.

Eine Tür oder ein Fenster sollten also immer offen bleiben, sobald die Samtpfote unterwegs ist. Eine Katzenklappe kann ebenso dafür sorgen, dass die Katze sich selbst Zutritt zum Haus verschaffen kann.

Tipp 4: Kitty Phone für die, die keine Katzenklappe haben

Eine weitere praktische Erfindung ist das Kitty Phone, das dafür sorgt, dass Ihre Katze Sie darauf aufmerksam machen kann, wenn sie rein will und keine Katzenklappe vorhanden ist. Durch einen Sensor am Halsband hören Sie ein Klingeln, wenn sich Ihr müder Stubentiger dem Haus nähert, und können die Tür aufmachen.

 

Tipp 5: Mit Chip oder Adressanhänger ausstatten

Ist es doch einmal geschehen und Ihre Katze ist entlaufen, erleichtern Sie sich die Suche, wenn ihre Katze vom Tierarzt gechipt wurde. Ein Finder kann Sie so leichter identifizieren. Machen Sie außerdem gute Fotos von ihrer Katze, damit Sie Zettel aufhängen können, um die Nachbarn zum Mitsuchen zu animieren.

Adressanhänger kann man ebenfalls verwenden und an einem Halsband mit Sicherheitsverschluss befestigen. Das ist wichtig, damit die Katze nirgendwo hängen bleibt und sich verletzt. Findet jemand ihre Katze, kann er so schnell mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Kombiniert mit einem Leuchthalsband sorgen Sie dafür, dass ihr Kätzchen bei Nacht besser gesehen wird.

 

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