Katzenhaltung

Savannah-Katze: Verspieltes Wesen

Die Savannah-Katze ist ein echter Exot unter den Zuchtrassen. Sie ist aus einer Kreuzung einer Hauskatze mit einem Serval entstanden – und das merkt man ihrem Wesen auch an: Sie ist verspielt und äußerst aktiv, meistens freundlich, aber manchmal auch aggressiv.
Die Savannah-Katze hat ein freundliches und verspieltes Wesen – Bild: Shutterstock / Lindasj22
Die Savannah-Katze hat ein freundliches und verspieltes Wesen – Bild: Shutterstock / Lindasj22

Die exotische Savannah-Katze gilt als der Hund unter den Hauskatzen. Auch, wenn er die Gene einer Wildkatze in sich trägt, ist der Vierbeiner in der Regel sehr sozial und weist Verhaltensmerkmale eines Hundes auf. Kein Wunder, dass die Savannah-Katze sich mit diesen sowie mit anderen Haustieren in der Regel gut verträgt.

Hundeähnliches Verhalten

Wie ein Hund folgen viele Exemplare der Wildkatzen-Kreuzung ihrem Herrchen oder Frauchen auf Schritt und tritt. Nicht selten lassen sie sich sogar an die Leine gewöhnen, sodass Ausflüge möglich sind. Auch das Apportieren lernt die Rassekatze schnell. Das kann den Nachteil haben, dass einige Dinge manchmal "spurlos verschwinden", weil die Savannah-Katze sie weggeschleppt hat. Nichtsdestotrotz hat sie den Ruf, ihrem Herrchen oder Frauchen gegenüber sehr loyal zu sein.

Sie gilt als freundliches und überaus aktives Tier mit großer Sprungkraft, weshalb die Savannah-Katze sehr viel Platz benötigt. Mit großer Freude spielt sie auf ihren Streifzügen mit Wasser. Im Gegensatz zu anderen Katzen gehört ein Sprung ins Nass für sie nicht zu den Mutproben, sondern zu ihren Vorlieben. Achten Sie deshalb darauf, keine Wasserschüsseln unbeaufsichtigt stehen zu lassen oder in die Badewanne zu gehen, ohne abzusperren – sonst liegen Sie womöglich bald zu zweit in der Wanne.

Das freundliche Wesen der Savannah-Katze

Gegenüber Fremden zeigt die Savannah-Katze hin und wieder ihr scheues Wesen. Dieses Merkmal ist von Katze zu Katze unterschiedlich stark ausgeprägt. Aggressives Verhalten legt sie dabei nur selten an den Tag. Erkennen Sie diesen Wesenszug bereits bei einer jungen Savannah-Katze, sollten Sie in der Katzenerziehung bei Kratzen, Beißen und Aggressivität möglichst früh gegensteuern – andernfalls legt sie das aggressive Verhalten nicht mehr ab. Als Halter wird Ihnen deshalb eine besonders große Verantwortung zuteil.

Wer Freude an der Erziehung seiner Wildkatzen-Kreuzung hat und viel Zeit sowie Erfahrung mitbringt, kann der Savannah-Katze etwa mithilfe von Clickertraining für Katzen im Handumdrehen eine Menge beibringen. Sie ist vom Wesen her äußerst wissbegierig und lernt sehr schnell.

Diese Themen zur Pflege und Haltung könnten Sie auch interessieren:

Pflege und Haltung der Britisch Kurzhaar (BKH)

Sieben Dinge, die Sie über Bengal-Katzen wissen sollten

Norwegische Waldkatze kaufen: Tipps vor der Anschaffung

Hat Ihnen der Artikel gefallen?
0
0
0 Kommentare

Weitere Artikel aus Pflege und Haltung