Katzenhaltung

Katze fotografieren: 4 Tipps für tolle Bilder

Wer seine Katze fotografieren möchte, will natürlich richtig schöne Bilder haben. Digitalkameras erleichtern dieses Vorhaben, da Sie misslungene Katzenfotos hinterher aussortieren können. Sie können also munter experimentieren und ruhig mehrere Versuche wagen.
Katzenfotos: Aus Schnappschüssen können richtige Kunstwerke werden – Shutterstock / www.BillionPhotos.com
Katzenfotos: Aus Schnappschüssen können richtige Kunstwerke werden – Shutterstock / www.BillionPhotos.com

Vorsichtshalber kann es nicht schaden, mehrere Speicherkarten und Akkus vorrätig zu haben, wenn Sie Ihre Katze fotografieren wollen. Denn nichts ist ärgerlicher, als im "perfekten" Moment keinen Speicherplatz oder Strom mehr zu haben. Machen Sie sich gut mit Ihrer Digitalkamera vertraut, damit Sie später wirklich tolle Bilder von Ihrer Katze schießen können. Außerdem brauchen Sie ausreichend Licht und ein wenig Geduld. Auf Befehl wird keine Katze zum Fotomodell, Sie müssen also abwarten, bis die Miez von allein eine fotogene Pose eingenommen hat.

1. Kleine Kamerakunde: Gut zu wissen

Keine Sorge: Sie brauchen kein Ingenieur- oder Physik-Diplom, wenn Sie Ihre Katze fotografieren wollen. Ein paar Grundlagen in Sachen Kameratechnik helfen Ihnen jedoch dabei, die Möglichkeiten Ihres Fotoapparats optimal zu nutzen. Werfen Sie einen Blick in die Bedienungsanleitung. Wichtige Begriffe sind: ISO, Blende und Verschlusszeit. Mit ISO (Internationale Organisation für Normung) wird die Lichtempfindlichkeit des Kamerachips beziehungsweise des Films angegeben. Bei Tageslicht kommen Sie mit einer Lichtempfindlichkeit von 100 ISO aus, wenn Sie Ihre Katze in Innenräumen fotografieren wollen, sind 200 oder 400 ISO besser. Moderne Digitalkameras besitzen teilweise eine noch viel höhere Lichtempfindlichkeit, allerdings können die Bilder bei zu hoher ISO-Zahl körnig werden, was unschön aussieht.

Wenn Sie in die Tiefen der Verwendung von Blende und Verschlusszeit eintauchen wollen, ziehen Sie am besten die Bedienungsanleitung Ihrer Kamera zurate. Im Zweifel können Sie aber auch Programme mit Voreinstellungen auswählen. Wollen Sie Ihre Miez zum Beispiel in Aktion fotografieren, ist das Sportprogramm oder die Serienbildfunktion praktisch. Ist die Katze gerade entspannt oder schläft, verspricht die Porträt-Funktion schöne Ergebnisse.

2. Gute Bilder brauchen Licht

Sie benötigen möglichst viel Licht, um Ihre Katze gut fotografieren zu können. Draußen, bei Tageslicht, ist das kein Problem. Doch wie steht es mit Innenaufnahmen von der Samtpfote? Setzen Sie am besten ein paar indirekte Lichtquellen, um Ihre Katze in Innenräumen "auszuleuchten". Gehen Sie außerdem behutsam mit Blitzlicht um: Katzen mögen das grelle Licht ganz und gar nicht, da es sie blendet und erschreckt. Richten Sie den Blitz jedoch nicht direkt auf die Katze, können Sie ihn gelegentlich einsetzen. Sie können zum Beispiel den Blitz gen Zimmerdecke richten, sodass das Licht reflektiert wird und Ihre Miez nicht blendet. Ansonsten können Sie sich mit Tisch- und Stehlampen behelfen.

3. Eine Frage der Perspektive

Sie können spannende Ergebnisse erzielen, wenn Sie Ihre Katze aus verschiedenen Blickwinkeln fotografieren. Detailaufnahmen der Katzenpfoten oder Katzenaugen sehen toll aus; ebenso eindrucksvoll sind Bilder aus der Froschperspektive, also von unten. Das bietet sich beispielsweise an, wenn Ihre Miez es sich gern auf erhöhten Schlafplätzen gemütlich macht. Niedlich sind Fotos aus der Vogelperspektive, also von oben. Schaut Ihre Samtpfote dann zu Ihnen auf, bekommt sie einen zuckersüßen Blick. Aber auch auf Augenhöhe, von der Seite oder von vorn können Sie wunderbare Bilder schießen. Probieren Sie einfach ein wenig herum.

4. Persönlichkeit der Katze fotografieren

Niemand kennt Ihre Miez besser als Sie. Deshalb ist es besonders schön, wenn Sie auch die Persönlichkeit Ihrer Katze fotografieren und nicht einfach nur irgendein Katzenbild knipsen. Das gelingt am besten, wenn Sie Ihre Samtpfote auf ihren Lieblingsplätzen oder bei ihren Lieblingsbeschäftigungen abbilden. Hat Ihr Stubentiger womöglich kuriose Katzengewohnheiten? Dann nutzen Sie die nächste Gelegenheit, um die kleinen "Marotten" Ihrer Fellnase fotografisch festzuhalten.

Diese Themen zur Katzenhaltung könnten Sie auch interessieren:

Darf die Katze mit im Bett schlafen?

Studie beweist: Katzenvideos machen glücklich

Katzenschnurren: Wirkung auf den Menschen

Hat Ihnen der Artikel gefallen?
0
0
0 Kommentare

Weitere Artikel aus Pflege und Haltung