Katzenhaltung

7 kuriose Katzengewohnheiten, die jeder kennt

Schmusetiger haben manchmal die seltsamsten Macken. Ob sie nachts den Wecker spielen oder das Duschwasser aufschlecken – Katzengewohnheiten wirken auf Menschen oft schräg. Doch das Verhalten der lustigen Fellnasen ist dabei immer liebenswert.
Aus dem Glas schmeckt dieser Katze das Wasser am besten – Shutterstock / Nailia Schwarz
Aus dem Glas schmeckt dieser Katze das Wasser am besten – Shutterstock / Nailia Schwarz

Erkennen Sie Ihren Schmusetiger bei den folgenden Katzengewohnheiten wieder? Oder legt er ein anderes, merkwürdiges Verhalten an den Tag?

1. Katzengewohnheiten am frühen Morgen

Es scheint so, als ob die Samtpfoten abwarten, bis ihre Menschen tief und fest schlafen, bevor ihnen einfällt, dass sie Hunger haben, nach draußen wollen oder Streicheleinheiten brauchen. Zu den typischen Katzengewohnheiten gehört es, dass die Fellnasen nichts unversucht lassen, um Herrchen oder Frauchen mitten in der Nacht oder frühmorgens aus dem Bett zu locken. Ganz besonders freche Hobby-Wecker wählen einen Zeitpunkt, der zu früh ist, um wach zu sein, aber zu spät, um noch weiterzuschlafen, nachdem das Anliegen von Frau Samtpfote oder Herrn Schmusetiger erfüllt wurde.

2. Seltsames Verhalten im Badezimmer

Andere Fellnasen finden es unerhört, wenn ihre Lieblingsmenschen ohne sie im Badezimmer verschwinden. Also huschen sie schnell mit durch die Tür und machen es sich im Waschbecken, auf der Waschmaschine oder auf dem Badewannenrand bequem. Von dort aus gucken sie dann zu, wie Herrchen oder Frauchen duscht, oder denken sich Schabernack zum Zeitvertreib aus. Nach der Dusche ist dann plötzlich das Klopapier liebevoll abgewickelt oder der eine oder andere Parfüm-Flacon auf den Boden gefallen. Die Katze weiß von nichts, geht in die Dusche und schlabbert die nassen Wände ab.

3. Planschen im Wassernapf

Das Wasser im bereitgestellten Napf verschmähen die Miezis dann jedoch wieder. Stattdessen gehört es zu den typischen Katzengewohnheiten, mit der Pfote ins Wasser zu patschen und die Flüssigkeit überall um den Napf herum zu verteilen. Manche Katzen tunken außerdem ihr Pfötchen ins kühle Nass und schlecken es dann ab. Ohnehin ist es für viele Stubentiger viel interessanter, das Wasser aus den Gläsern zu trinken, die die Menschen für sich auf den Tisch gestellt haben.

4. Lustiges Katzenspielzeug

Und wenn der Lieblingsmensch noch so viel Spielzeug hat, am interessantesten sind Papierkugeln, Kartons und andere Abfälle zum Spielen. Hat sich der Zweibeiner beispielsweise gerade größte Mühe gegeben, den neuen Kratzbaum aufzubauen, spielt die Katze mit der Verpackung und amüsiert sich dabei prächtig. Beliebtes Spielzeug sind außerdem Hände und Füße, zum Beispiel, wenn sie sich unter der Bettdecke bewegen. Dort hineinzubeißen, bereitet den Samtpfoten großes Vergnügen.

5. Menschen vom Arbeiten abhalten

Bestimmte Katzengewohnheiten sind als Liebeserklärung zu verstehen, zum Beispiel, wenn Ihre Fellnase genau dann kuscheln möchte, wenn Sie am Computer arbeiten oder ein Buch lesen möchten. Zielstrebig macht es sich die Miez dann auf der Tastatur oder dem Buch gemütlich und fordert Aufmerksamkeit. Manchmal variiert sie ihr Verhalten und legt sich so auf Ihren Schoß, dass Sie nicht mehr an die Tastatur herankommen oder die Schrift im Buch nicht mehr erkennen können.

6. Ungewöhnliche Katzenverstecke

Die Fellkugeln haben sehr gern ihre Ruhe und suchen sich daher oft die kreativsten Verstecke für ihr Nickerchen. Im Schrank oder im Wäschekorb – vorzugsweise mit frisch gewaschener und gebügelter Wäsche –, im Bücherregal oder sogar auf der Tür können sie ungestört schlafen.

7. Verhalten gegenüber Türen

Es scheint den Katzengewohnheiten zu widersprechen, dass Türen sich schließen lassen. Das empfinden die sensiblen Geschöpfe offenbar als persönlichen Affront. Also kratzen und klopfen sie an der Tür, bis der Zweibeiner sie öffnet. Dann strecken sie das Köpfchen weit genug vor, sodass die Tür nicht mehr geschlossen werden kann, und bleiben erst einmal so stehen. Am liebsten verhalten sie sich so, wenn es sich um die Haustür handelt und es draußen sehr kalt, sehr heiß oder voller Mücken ist. Mitten in der Nacht tut es allerdings auch die Schlafzimmertür.

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