Katzenernährung

Futterumstellung: So gewöhnen Sie Ihre Katze um

Neue Inhaltsstoffe, eine ungewohnte Konsistenz und natürlich ein anderer Geschmack: Eine Futterumstellung bringt für eine Katze viele Veränderungen mit sich. Um den Wechsel für sie so einfach wie möglich zu gestalten, sollten Sie es deshalb möglichst langsam angehen lassen. 
Bei einem Futterwechsel sollte die Katze nach und nach umgestellt werden – Shutterstock / elitravo
Bei einem Futterwechsel sollte die Katze nach und nach umgestellt werden – Shutterstock / elitravo

Ein kleinerer Futterwechsel – zum Beispiel von einer Katzenfuttermarke auf die andere – ist für die meisten Katzen unproblematisch. Das ist auch gut so, denn es empfiehlt sich, Katzen mit unterschiedlichen Futtersorten eine abwechslungsreiche Ernährung zu bieten. Etwas schwerer tun sich Stubentiger dagegen mit einer Umstellung von Trockenfutter auf Nassfutter oder von einem Produkt mit einem niedrigen Fleischanteil auf eines mit einem hohen Anteil tun. Ein solcher Wechsel braucht ein wenig Zeit.

Tipps für eine langsame Futterumstellung

Katzen sind Gewohnheitstiere – auch, was ihr Futter betrifft. Wenn ihnen Geruch, Konsistenz und Geschmack nicht vertraut vorkommen, machen sie oft lieber einen Bogen um das neue Futter. Um das zu verhindern, sollten Sie Ihrer Katze zunächst jeden Tag eine kleine Menge des neuen Katzenfutters unter ihre normale Mahlzeit mischen. Gewöhnen Sie Ihre Samtpfote Schritt für Schritt um, indem Sie die Menge des neuen Futters jeden Tag ein wenig steigern, während Sie immer weniger vom alt gewohnten Futter dazugeben. Mischen Sie ruhig auch mal ein paar Leckerlis unter das Katzenfutter, um Ihrem Stubentiger das neue Futter schmackhaft zu machen. Falls Ihre Katze ihr neues Futter gar nicht mag, kann es übrigens helfen, es ein wenig anzuwärmen. Viele Samtpfoten fressen es dann lieber.

Gefahren eines zu schnellen Futterwechsels

Wenn sich Ihre Katze schwer mit dem Futterwechsel tut und nicht frisst, sollten Sie aufpassen, dass sie nicht zu lange hungert, denn das kann gefährlich werden. Der Stoffwechsel einer Samtpfote ist darauf ausgelegt, dass sie mehrmals täglich kleine Portionen frisst. Längere Fastenzeiten können zu gesundheitlichen Problemen führen und sollten bei einer Futterumstellung auf keinen Fall in Kauf genommen werden. Sie können Ihrer Katze das neue Futter zwar ein paarmal anbieten – natürlich immer frisch –, aber wenn sie es gar nicht frisst, sollten Sie notfalls lieber zum alten Futter zurückkehren, oder es noch mal mit einer anderen Sorte probieren.

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