Katzengesundheit

Leberinsuffizienz bei Katzen behandeln: Therapiemöglichkeiten

Eine Leberinsuffizienz bei Katzen ist eine schwere Erkrankung. Je nach Ursache besteht jedoch die Chance, das Leberversagen mit bestimmten Therapiemöglichkeiten zu behandeln.
Leberinsuffizienz bei Katzen kann der Tierarzt in vielen Fällen behandeln – Bild: Shutterstock / Stefano Garau
Leberinsuffizienz bei Katzen kann der Tierarzt in vielen Fällen behandeln – Bild: Shutterstock / Stefano Garau

Wenn Sie an Ihrer Katze Symptome einer Leberinsuffizienz bemerken, sollten Sie Ihren Stubentiger sofort zum Tierarzt bringen. Nur der kann Ihr Haustier richtig behandeln, sodass die Möglichkeit besteht, dass die Katze es mit der richtigen Therapie trotz Leberschaden über den Berg schafft.

Leberinsuffizienz durch Ernährung behandeln

Bei schweren Leberschäden verweigern viele Katzen das Futter. Dabei ist es gerade bei einer solchen Krankheit extrem wichtig, dass die Katze genügend Nahrung aufnimmt. Besonders leberschonend ist es, täglich mehrere kleine Portionen zu füttern und zusätzlich die Vitamine C, E und die des B-Komplexes zu geben. Ist der Gerinnungsfaktor des Blutes durch die geschädigte Leber beeinträchtigt, muss zusätzlich Vitamin K gespritzt werden.

Um den durch die Leberinsuffizienz bereits negativ beeinflussten Stoffwechsel nicht zusätzlich zu stören, kann es sinnvoll sein, die Katze stationär in einer Tierklinik aufnehmen zu lassen. Dort kann sie im Notfall über eine Sonde ernährt werden. Auch Flüssigkeit kann so zugeführt werden, im Zweifelsfall auch in Form von intravenösen Elektrolytlösungen. Damit der Stoffwechsel der Katze aufrechterhalten bleibt, ist es wichtig, dass der Tierarzt den Wert von Mineralstoffen und Zucker im Blut überprüft.

Leidet die Katze an einer durch das Hepatoenzephale Syndrom bedingten Leberinsuffizienz, ist die Versorgung mit den richtigen Eiweißen besonders wichtig, wenn es darum geht, die leberkranke Katze zu behandeln. Bei der Hepatischen Lipidose, einer Form der Leberverfettung, hängt dagegen alles von der richtigen Ernährung ab.

Von der Diagnose hängt es ab

Versagt die Leber der Katze, hängt es vor allem von der Diagnose ab, wie der Tierarzt die Krankheit behandeln wird. Entsteht die Leberinsuffizienz beispielsweise durch eine bakterielle Infektion, ist eine Behandlung mit Antibiotika unerlässlich, Tumore an der Leber müssen hingegen meist operiert werden. Schadet eine überschießende Reaktion des Immunsystems der Katzenleber, kann der Tierarzt eine immunmodulatorische Therapie einleiten.

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