Katzengesundheit

Katzen röntgen lassen: Wann ist es nötig?

Das Röntgen kann auch bei der Behandlung von Katzen zum Einsatz kommen. Die Untersuchung hilft dem Tierarzt, bei Verletzungen oder einer Erkrankung der Samtpfote die richtige Diagnose zu stellen. Im Ratgeber erfahren Sie, wann die Untersuchung sinnvoll ist.
Manchmal kann nur eine Röntgen-Untersuchung zeigen, was der Katze fehlt – Shutterstock / Deyan Georgiev
Manchmal kann nur eine Röntgen-Untersuchung zeigen, was der Katze fehlt – Shutterstock / Deyan Georgiev

Beim Röntgen handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, bei dem die verschiedenen Gewebe der Miez als zweidimensionales Schattenbild sichtbar gemacht werden. So lassen sich insbesondere Knochen und Gelenke, aber auch Organe bei Katzen sehr gut abbilden.

Katzen werden oft bei Verletzungen oder Brüchen geröntgt

In der Regel müssen Katzen vom Tierarzt geröntgt werden, wenn der Mediziner eine Verletzung bei dem Tier vermutet, etwa an Knochen oder Gelenken. Oft schließt das Röntgen auch an eine orthopädische Untersuchung an, um beispielsweise festzustellen, ob ein Knochenbruch richtig verheilt. Nötig ist das Röntgen zudem bei Gelenkproblemen, Abnutzungserscheinungen oder Fehlstellungen sowie Veränderungen des Skeletts.

Innere Verletzungen durch das Röntgen erkennen

Neben Diagnosen in Bezug auf Knochen und Gelenke gibt eine Röntgenaufnahme auch Aufschluss über eine mögliche Veränderung der Lage von Organen, etwa hinsichtlich Größe und Form. Tierärzte können auch innere Erkrankungen oder Verletzungen, darunter zum Beispiel Blutungen, sichtbar machen, indem sie Katzen röntgen. Das bildgebende Verfahren hilft dem Mediziner außerdem dabei, Tumorerkrankungen, eine Verstopfung des Darms, Lungenödeme oder –entzündungen, Kalkablagerungen oder Zysten bei Haustieren zu erkennen.

Ein weiterer Einsatzbereich des Röntgen ist das Aufspüren von Fremdkörpern im Inneren von Katzen. Hat die Miez ein kleines Spielzeug oder dergleichen verschluckt, kann der Tierarzt den Fremdkörper so lokalisieren. Handelt es sich um schwer zu erkennende Gegenstände wie etwa ein Gummiband, kann der Einsatz von verabreichtem Kontrastmittel die Untersuchung unterstützen.

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