Tierpsychologie

Katze mit Angststörung: So können Sie ihr helfen

Wenn Sie einer Katze mit Angststörung helfen möchten, ihre Furcht zu überwinden, müssen Sie mit viel Geduld und sehr sensibel vorgehen. Manchmal ist sogar die Hilfe eines Katzenpsychologen erforderlich, um den Stubentiger zu behandeln.
Eine Katze mit Angststörung lässt sich durchaus behandeln. – Bild: Shutterstock / misuma
Eine Katze mit Angststörung lässt sich durchaus behandeln. – Bild: Shutterstock / misuma

Eine Katze mit Angststörung verkriecht sich unter dem Sofa, wenn Fremde kommen, will sich nicht einmal von Herrchen oder Frauchen anfassen lassen oder reagiert auf jeden noch so kleinen Reiz mit Aggressionen oder sofortiger Flucht. Kein Wunder, dass man als Katzenbesitzer alles tun möchte, um dem verängstigten Stubentiger zu helfen. Doch das funktioniert in den seltensten Fällen von heute auf morgen.

Katze mit Angsstörungen behandeln

Für eine Katze mit Angststörung sollten Sie sich auch im alltäglichen Umgang besonders viel Zeit nehmen und darauf achten, ihre Angst nicht etwa noch mit hektischen Bewegungen oder lauten Geräuschen zu verstärken. Verkriecht sich der Stubentiger, wenn Fremde im Haus sind, versuchen Sie ihn nicht aus seinem Versteck herauszuholen, das macht die Sache nur noch schlimmer.

Auch sollten Sie Ihr Haustier möglichst nicht gegen seinen Willen anfassen oder auf den Arm nehmen. Sie können aber die Katze mit einem Leckerli belohnen, wenn sie sich ein Herz gefasst hat, und von selbst auf Sie zukommt. Dazu hilft es, wenn Sie viel mit der Katze sprechen – in einem sanften, leisen Ton, damit sich die Samtpfote an Ihre Stimme gewöhnt und Sie nicht mehr als Bedrohung wahrnimmt.

Vertrauen mit professioneller Hilfe stärken

Bessern sich die Symptome der Angststörung trotz liebevollen und geduldigen Umgangs nicht, empfiehlt es sich, einen Experten zurate zu ziehen. Ein entsprechend ausgebildeter Tierarzt oder ein Katzenpsychologe ist oft in der Lage, der Katze mit einer Verhaltenstherapie zu helfen. Das Ziel einer solchen Behandlung ist es, das Vertrauen und die Bindung zwischen Mensch und Tier zu stärken. Mithilfe eines Therapeuten lernt die Katze, dass sie Angst auslösende Situationen überwinden kann, wenn ihre Bezugsperson anwesend ist.

Behandlung mit Bachblüten

Zusätzlich können Sie auch versuchen, Ihren Stubentiger mit Bachblüten für Katzen zu behandeln. Bei einer Katze mit Angststörung kann eine Mischung aus den Blüten Aspen, Rock Rose, Cherry Plum und Mimulus helfen. Wenn Sie die Bachblütenmischung in der Apotheke bestellen, achten Sie darauf, dass Sie die Präparate ohne Alkohol oder Obstessig ordern. Von der flüssigen Blütenessenz verabreichen Sie Ihrer Katze ein bis drei Mal am Tag vier Tropfen. Um die ängstliche Katze nicht unnötig zu stressen, können Sie die Tropfen einfach ins Trinkwasser oder ins Futter geben. Wichtig: Auch bei einer Angststörung sollten Sie erst mit dem Tierarzt absprechen, ob Sie Ihre Katze mit Bachblüten behandeln können.

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