Sie haben noch nie die Sonne gesehen und sind noch nie über eine Wiese getollt: Man möchte sich gar nicht ausmalen, was die armen Hunde, die ihr Leben lang in den Käfigen eines amerikanischen Tierversuchslabors gelebt haben, alles erlebt haben müssen. Anstatt eines Namens trugen sie nur eine Nummer – aber das sollte sich dank der Tierschutzorganisation "Beagle Freedom Project" schnell ändern.
Die erste Wiese, die ersten Sonnenstrahlen
Ohne zu wissen, wie die Tiere darauf reagieren würden, trugen ihre Retter sie nach der Fahrt liebevoll ins Freie und ins Sonnenlicht. Dabei sah man den Vierbeinern die Strapazen ihres traurigen Hundelebens an. Ganz vorsichtig betraten sie die Wiese und schienen gar nicht zu wissen, wie ihnen geschieht. Um so schöner war zu sehen, wie sie plötzlich auftauten, begannen zu spielen, die Gegend zu erkunden, die anderen Hunde zu begrüßen und sogar mit dem Schwanz zu wedeln.
Sogar füttern ließen sie sich vorsichtig und schienen ihr Vertrauen in den Menschen trotz allem nicht verloren zu haben. Jeder dieser Hunde soll nun in seiner Adoptivfamilie lernen, was ein glückliches Hundeleben ist, und nie wieder schlecht behandelt werden.
Schutzengel für Labor-Beagle
Laut der Organisation "Beagle Freedom Project" sind es leider gerade der freundliche, genügsame Charakter und die Anpassungsfähigkeit des Beagles, wegen der die Hunde häufig als Laborhunde für Tierversuche missbraucht werden. Sie würden sich leicht an die Käfighaltung gewöhnen und sie zu füttern wäre nicht teuer, fänden die Betreiber verschiedener Tierversuchslabore. Um so viele Beagle wie möglich aus diesem schrecklichen Schicksal zu retten, hat es sich die Beagle-Tierschutzorganisation zur Aufgabe gemacht, den Schutzengel für die Vierbeiner zu spielen, sie zu befreien, und ihnen ein schönes, neues Zuhause zu suchen.
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