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Shiba Inu: Wesen und Verhalten des süßen Japaners

Der Shiba Inu ist wie der Kishu, der Kai oder Shikoku eine typische japanische Hunderasse. Das Wesen des Shiba Inu ist temperamentvoll, selbstbewusst und lebhaft, weswegen er nicht für alle Hundehalter geeignet ist. Mehr zum Wesen und Verhalten des tollen Vierbeiners erfahren Sie hier.
Eine starke Persönlichkeit, ein starker Hund: Der Shiba Inu aus Japan, seines Zeichens Naturdenkmal – Shutterstock / Grisha Bruev
Eine starke Persönlichkeit, ein starker Hund: Der Shiba Inu aus Japan, seines Zeichens Naturdenkmal – Shutterstock / Grisha Bruev

Der Shiba wurde 1937 zum japanischen Naturdenkmal ernannt. Kein Wunder, dass der hübsche Asiate in Japan neben dem Akita Inu eine der beliebtesten Hunderassen ist. Hierzulande ist der eher kleine Hund mit kräftigem und gut proportioniertem Körper noch nicht so stark vertreten.

Wesen des Shiba Inu: Mutig, lebhaft und selbstbewusst

Das Wesen des Shiba Inu ist sehr besonders. Er ist ein sehr selbstbewusster und temperamentvoller Hund mit einem ausgeprägten eigenen Willen und einer starken Persönlichkeit. Die Grenzen zwischen eigenständig und dickköpfig können leicht verschwimmen, was den einen oder anderen Hundehalter, der nicht konsequent genug in der Erziehung ist, mitunter überfordern mag. Die richtige Erziehung für den Shiba ist eine konsequent-liebevolle – mit Härte kommt man in der Regel nicht weit bei dem gelegentlich aufmüpfigen Vierbeiner. Der Shiba lernt darüber hinaus schnell und ist sehr verspielt – so kann er als Familienhund eine gute Figur machen.

Verhalten: Shiba muss körperlich und geistig gefordert werden

Der Shiba kann einen durchaus dominanten Charakter haben. Von blindem Gehorsam hält er nicht viel, sondern verlässt sich lieber auf seine ausgeprägten Instinkte und geht gern eigene Wege. Dies bedeutet nicht, dass er nicht anhänglich ist. Ganz im Gegenteil: Der Japaner liebt seine Herzmenschen über alles und zeigt immer wieder gute Wachhund-Qualitäten. Er will oft und viel spielen und Neues entdecken, weswegen Sie ihn täglich fordern sollten. Sowohl körperliche als auch geistige Beschäftigung sind auch aufgrund seines ausgeprägten Jagdinstinktes und seiner Neugierde ein Muss.

Der Shiba Inu zeigt normalerweise eine große Motivation zur Mitarbeit, so können Sie ihn glücklich machen, indem Sie ihm Aufgaben geben und Hundespiele mit ihm spielen, die am besten Körper und Geist fordern. Im Hundespiel sowie im Lösen von Aufgaben ist der Shiba ein wahres Energiebündel. Je nach Charakter haben die meisten Fellnasen Lust auf Agility, Suchspiele, Nasenarbeit und freuen sich über Intelligenzspielzeug und dem Lernen von Hundetricks. Wenn ein Shiba artgerecht gefordert wird, ist er – vor allem daheim in der Wohnung – ein sehr ausgeglichener und dann auch ruhiger Hund. Wie lebhaft ein Shiba sein kann, zeigt dieses Video in niedlicher Deutlichkeit:

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