Hundehaltung

Vorsicht: 8 versteckte Gefahren für Hunde im Haushalt

Herumliegende Gegenstände, unbeaufsichtigtes Essen, offene Stromkabel und andere Unachtsamkeiten können Hunden sehr gefährlich werden. Versteckte Gefahren für Hunde lauern überall im Haushalt. Achten Sie darauf, dass die Wohnung hundesicher ist; wie das geht, verraten die folgenden Tipps.
Das meiste Menschenessen, darunter auch zuckerhaltige Kekse wie hier zu sehen, ist nicht gesund für Hunde – Shutterstock / Africa Studio
Das meiste Menschenessen, darunter auch zuckerhaltige Kekse wie hier zu sehen, ist nicht gesund für Hunde – Shutterstock / Africa Studio

Es sind gerade die versteckten Gefahren, auf die wir besonders aufpassen müssen – also die, die auf den ersten Blick gar nicht gefährlich wirken. Da lassen wir abends einfach vorm Zubettgehen die Schokoladenpackung offen auf dem Couchtisch liegen und schon ist's passiert: Der Sofawolf hat sie aufgegessen, obwohl Schokolade für Hunde giftig ist. Auch auf die folgenden Gefahren sollten Sie achten.

1. Lebensmittel

Nicht nur Schokolade ist für Hunde giftig, sondern auch viele andere Lebensmittel oder Süßigkeiten, die im Haushalt herumliegen. Dazu gehören beispielsweise gewürzte Menschennahrung oder mit Zucker vollgestopfte Süßigkeiten. Auch für uns Menschen gesunde Snacks, etwa Weintrauben oder Nüsse, sind für Hunde überhaupt nicht gut. Mehr zum Thema finden Sie im Ratgeber "Vorsicht giftig! Lebensmittel, die Hunde nicht fressen sollten".

2. Medikamente

Doch nicht nur Lebensmittel, auch andere im Haushalt auftauchende Gegenstände wie etwa Medikamente können unverhofft ins Hundemaul geraten. Manche Tabletten wie etwa bestimmte Schmerzmittel und andere medizinische Präparate sind äußerst gefährlich für Hunde und können zu starken Vergiftungserscheinungen führen. Schließen Sie daher Medikamente, sowohl in einem Haushalt mit Tieren als auch in einem mit Kindern, immer sicher weg.

3. Chemikalien

Putzmittel und andere Chemikalien gibt es in jedem Haushalt. Neugierige Fellnasen stöbern gerne überall herum und können sich vergiften, wenn die Zunge über eine offene Flasche mit Reiniger oder dergleichen gezogen wird. Verwahren Sie Chemikalien, Putzmittel und Co. daher immer so, dass Ihr Vierbeiner sie nicht erreichen kann. Tipp: Da einige clevere Kaltschnäuzer auch Schränke öffnen können, empfiehlt sich eine Lagerung in höherer Position.

4. Stromkabel

Der Horror für jeden Tierhalter ist ein Stromschlag, den das geliebte Haustier erleiden kann. Da Hunde von Natur aus neugierig sind und ihre Umgebung entdecken wollen, knabbern sie womöglich auch an dieser seltsamen, länglichen Schnur herum, die da hinterm Fernseher liegt. Dass es sich dabei um ein lebensgefährliches Stromkabel handelt, weiß Wuff nicht. Daher sollten Sie Kabel immer sicher verstecken, etwa mithilfe von Kabelschutzleisten.

5. Kleine und spitze Gegenstände

Die Neugierde eines Hundes macht auch vor herumliegenden Gegenständen wie etwa Nadeln, Knöpfen, Zigaretten, Plastikteilen oder Plastiktüten nicht halt. Achten Sie grundsätzlich darauf, dass Ihr tierischer Mitbewohner keine kleinen, gefährlichen Gegenstände zu fassen bekommt, die beim (versehentlichen) Verschlucken zum Beispiel innere Verletzungen hervorrufen oder zu Erstickung führen können.

6. Giftige Pflanzen

Eine giftige Pflanze in der Wohnung oder im Garten kann für einen Vierbeiner sehr gefährlich werden. Maiglöckchen, Tulpen, Geranien und andere Pflanzen sind für Hunde sehr giftig und sollten gar nicht erst in Reichweite der Tiere kommen. Informieren Sie sich vorm Pflanzenkauf darüber, ob das jeweilige Exemplar für Hunde giftig ist oder nicht.

7. Grillsaison

Die Grillsaison birgt Gefahren für Hunde. Zum einen liegt dies daran, dass Hunde oftmals ein Stück Grillfleisch beziehungsweise Grillreste erhaschen, was ihnen allerdings aufgrund der Gewürze gar nicht bekommt, und zum anderen kann der Grill selbst mit seiner Hitze und den glühenden Kohlen zu Verletzungen führen. Verzichten Sie auf niedrige, provisorische Tische auf der Terrasse und behalten Sie den heißen Grill stets im Auge, wenn Sie grillen – Ihr Hund steckt sonst womöglich seine Nase dort hin, wo sie nichts zu suchen hat.

8. Stehendes Wasser

Apropos Grillsaison. Der Sommer mit seinen hohen Temperaturen birgt auch Gefahr für den Hundenapf. Sowohl Hundefutter als auch Wasser für den Hund können bei Hitze schnell verderben. Achten Sie darauf, dass das Futter nicht zu lange im Napf verweilt und tauschen Sie das Wasser im Sommer alle paar Stunden aus, da sich sonst Keime und Bakterien darin vermehren.

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