Hundeernährung

Öl für Hunde: Welches darf gefüttert werden?

Wer seinem Hund Öl zum Futter geben möchte, um Haut, Haar und Immunsystem etwas Gutes zu tun, kann zu verschiedenen Sorten greifen – am besten in Bio-Qualität. Welche Sorten im Allgemeinen gut verträglich für Hunde sind, lesen Sie hier. 
Fischöle sind meist besonders beliebt bei Hunden – Bild: Shutterstock / DenisNata
Fischöle sind meist besonders beliebt bei Hunden – Bild: Shutterstock / DenisNata

Beliebt und bewährt sind verschiedene Fischöle für die Hundefütterung. Mit ihrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren sind sie gesund für Haut und Haar des Hundes, unterstützen das Herz-Kreislaufsystem und können bei verschiedenen Hautproblemen wie Schuppen und Haarausfall helfen. Die folgenden Sorten eignen sich für Hunde.

Fisch- und Pflanzenöle für Hunde

Lachsöl ist der Klassiker unter den Ölen für Hunde. Es ist für Menschen, aber auch von vielen Tierfutterherstellern speziell für Hunde erhältlich. Auch Dorschöl und Kabeljauöl können dem Vierbeiner gefüttert werden. Darüber hinaus können Sie pflanzliche Öle, zum Beispiel Walnussöl, Leinöl, Kürbiskern-, Hanf- oder Rapsöl verwenden. Distel-, Maiskeim- und Sonnenblumenöl sollten Sie lieber nicht, oder nur in ganz kleinen Mengen verfüttern. Diese sollen, laut einer skandinavischen Studie, bei regelmäßiger Fütterung die Entstehung von Krebszellen begünstigen können.

Tipps zur Öl-Fütterung

Wer Hundefutter mit speziell für Hunde erhältlichem Öl anreichern möchte, sollte die Fütterungsempfehlungen auf der jeweiligen Verpackung beachten. Wenn Sie normales Öl nehmen, sollten Sie zu hochwertigem, kalt gepresstem Öl greifen und am besten zwischen den möglichen Sorten variieren, es sei denn, Ihr Tierarzt empfiehlt Ihnen die dauerhafte Fütterung einer bestimmten Sorte.

Ein Teelöffel, der etwa alle zwei bis drei Tage über das Futter gegeben wird, sollte in etwa eine gute Menge sein – sprechen sie die individuelle Menge für Ihren Vierbeiner am besten mit Ihrem Tierarzt ab, wenn Sie unsicher sind. Wenn Sie ein Öl in Bio-Qualität wählen – zum Beispiel aus dem Reformhaus – sind Sie außerdem auf der sicheren Seite, dass es so wenig Schadstoffe wie möglich enthält.

Diese Themen zur Hundeernährung könnten Sie auch interessieren:

Hundefutter selber machen: Rezepte mit Kartoffeln

Vitamine für den Hund: Gesundheit und Abwehrkräfte

Hundefutter ohne Getreide als gesunde Alternative?

Hat Ihnen der Artikel gefallen?
0
0
0 Kommentare

Weitere Artikel aus Ernährung