Hundeernährung

Hoher Fleischanteil im Hundefutter: Darum ist er wichtig

Bei Hundefutter heißt es oft: Getreide ist schlecht für Ihren Vierbeiner, ein hoher Fleischanteil hingegen sehr wichtig – doch ganz so einfach ist es leider nicht. Auch hier lohnt es sich, ganz genau hinzusehen.
Was macht ein gesundes Hundefutter aus? – Bild: Shutterstock / Fesus Robert
Was macht ein gesundes Hundefutter aus? – Bild: Shutterstock / Fesus Robert

Egal, ob bei Mensch oder Tier: Die richtige Ernährung ist essenziell für Gesundheit und Wohlbefinden. Beim Kauf von Hundefutter blind ins Regal zu greifen, ist daher keine gute Lösung. Aber auch ein hoher Preis oder das Versprechen "hoher Fleischanteil" auf der Packung ist keine Garantie für Qualität.

Viel Fleisch bedeutet nicht unbedingt gutes Fleisch

Ein hoher Fleischanteil im Hundefutter ist sehr wichtig, denn eine solche Zusammensetzung kommt der ursprünglichen Ernährung Ihres tierischen Freundes am nächsten – schließlich ist er ein Nachfahre des Wolfes und verfügt über ein Fleischfresser-Gebiss und ein Verdauungssystem, das hauptsächlich Proteine verwerten kann. Allerdings geht es nicht nur um die Quantität, sondern auch um die Qualität des verarbeiteten Fleisches.

Minderwertige Eiweiße oder gar Schlachtabfälle vermischt mit Geschmacksverstärker oder Zucker werden Ihrem Hund alles andere als guttun. Die Mengen an Nährstoffen, Proteinen und Eiweiß, die die Tiere brauchen, sind nur in hochwertigem Muskelfleisch enthalten. Dem darf dann auch eine gewisse Menge Obst und Gemüse oder sogar Getreide beigemischt werden. Ob im Nass- oder Trockenfutter, ist prinzipiell egal, und hängt von den Vorlieben und Bedürfnissen Ihres Hundes ab.

Weniger ist mehr, manchmal auch beim Hundefutter

Gutes Hundefutter ist übrigens keine Frage des Preises. Denken Sie einfach daran: Wenn Sie Ihrem Lieblings qualitativ hochwertiges Hundefuttergeben, muss er mitunter deutlich weniger davon fressen, um ausreichend Nährstoffe und Proteine aufzunehmen, als bei minderwertigem Futter. Das gilt natürlich auch, wenn Sie die Leckerbissen selbst zubereiten. Was genau Ihr Vierbeiner braucht, hängt von Rasse und Alter ab, und davon, wie aktiv er ist.

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