Hundeernährung

Den richtigen Futternapf für den Hund finden

Vom klassischen Futternapf aus Keramik über Varianten aus Edelstahl bis hin zur Futterbar – die Auswahl an Essgeschirr für den Hund ist riesig. Natürlich bringen die unterschiedlichen Angebote Vor- und Nachteile mit. Welche das sind und wie Sie den richtigen Futternapf für Ihren Hund finden, erfahren Sie hier.
Hund frisst Trockenfutter
Bild: Shutterstock / Masahito Mori

Kein Hundehaushalt ohne Futternapf! Genau genommen, braucht ein Vierbeiner mindestens zwei Näpfe – einen fürs Fressen und einen für Wasser. Doch was gibt es in Sachen Napf eigentlich zu beachten?

Fest steht: Nicht allein die Optik des Modells ist entscheidend. Bei der Auswahl des richtigen Produkts sind viele weitere Kriterien zu beachten.

Wie groß sollte der Futternapf für den Hund sein?

Bevor es darum geht, Farbe oder Design eines Futternapfes auszuwählen, sollten Sie darauf achten, dass die Größe des Essgeschirrs zu der Größe Ihres Hundes passt.

Der Napf sollte auf die Futtermenge Ihres Vierbeiners abgestimmt sein. Grundsätzlich empfiehlt es sich dabei, immer etwas mehr Platz einzuberechnen. Auf diese Weise kleckert Ihr Hund nicht so sehr.

Futternapf für den Hund finden: Welches Material?

Bei der Wahl des Futternapfes kommt es vor allem darauf an, dass dieser funktional ist. Dazu gehört eine ausreichende Stabilität, die abhängig vom Material des Essgeschirrs ist. Wenn es um die Auswahl des Materials geht, müssen Sie entscheiden, welche Lösung die für Sie praktikabelste ist. Jedes Material bietet Vor-, aber auch Nachteile.

Kunststoff, Keramik oder doch Edelstahl?

Futternäpfe aus Kunststoff sind beispielsweise kostengünstig, dafür aber meist relativ leicht und kippen eher um. Einige Hundebesitzer lehnen Plastiknäpfe auch ab, da sie eventuell Schadstoffe absondern können.

Anders sieht es hingegen bei Futternäpfen aus Keramik aus. Sie sind hochwertig und im Inneren beschichtet. Im Vergleich zu Produkten aus Kunststoff sind Keramiknäpfe teurer, dafür aber auch schwerer. Das macht sie besonders standfest.

Als weitere Variante gibt es Futternäpfe aus Edelstahl. Diese sind hygienisch und sehr robust. Allerdings können sie klappern und sind nicht ganz so günstig wie die Vertreter aus Kunststoff.

Futternapf für den Hund: Was sonst noch beachten?

Wenn es um Näpfe für Fellnasen geht, dann sind vor allem rutschfeste Ränder empfehlenswert. Noppen aus Gummi beispielsweise verhindern, dass das Essgeschirr auf harten Böden klappert und auf glatten Oberflächen rutscht. Auf diese Weise schiebt der Hund den Futternapf während der Mahlzeit nicht quer durch den Raum.

Alternativ erweisen auch Futternapfunterlagen praktische Dienste: Zum einen rutscht die Matte nicht auf dem Boden und zum anderen der Napf nicht auf der Matte.

Ist Ihr Vierbeiner langohrig, sollten Sie sich einen Futternapf mit hohem Rand und schmalem Durchmesser anschaffen. So hängen die langen Ohren Ihres Hundes nicht gleich im Fressen.

Futterbars und Futterstationen als Alternative zum Futternapf

Eine Futterbar bietet sich insbesondere dann an, wenn Sie zwei Hunde unterschiedlicher Größe oder einen Hund im Wachstum besitzen. An einem Metallgestell können zwei Futternäpfe in unterschiedlicher Höhe angebracht werden. So haben die Hunde die Möglichkeit, aus einer für sie angenehmen Höhe zu fressen.

Eine Futterstation oder ein Futterautomat sind hingegen von Vorteil, wenn Ihr Vierbeiner zum Schlingen neigt. Der Automat teilt nur einzelne Futterbrocken zu, sodass der Hund gezwungen ist, langsam zu fressen.

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1 Kommentare
  • lauragartne

    13-03-2014 22:03:40

    lauragartne: Ich habe schon viele Näpfe ausprobiert. Was ich herausgefunden habe ist, dass ein Futternapf schwer sein muss. Also welche aus Plastik sind nicht gut. Denn der Hund verschiebt den Napf beim Fressen immer oder der Napf fällt sogar um. Welche aus Keramik sind wirklich sehr gut. Kann ich nur empfehlen.
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