Pflege im Winter

Weidenrinde für Hunde: Anwendung des Naturheilmittels

Die Rinde der Weide hat viele wertvolle Inhaltsstoffe, die für Naturheilmittel verwendet werden können. Weidenrinde für Hunde lässt sich etwa bei Arthrose und leichten Schmerzen einsetzen. Hier finden Sie mehr zur Anwendung des Naturprodukts bei Vierbeinern.
Weidenrinde gibt es für Hunde in verschiedenen Darreichungsformen, darunter Tabletten und Dragees – Shutterstock / schubbel
Weidenrinde gibt es für Hunde in verschiedenen Darreichungsformen, darunter Tabletten und Dragees – Shutterstock / schubbel

Eines vorweg: Weidenrinde für Hunde kann wirksam sein, ersetzt aber keine tierärztliche Behandlung. Wenn Ihr Hund Schmerzen hat, muss der erste Weg zum Tierarzt führen. Je nach individuellem Fall können Sie mit ihm über eine ergänzende Therapie mit Weidenrinde für Ihren Hund sprechen.

Wofür lässt sich Weidenrinde für Hunde anwenden

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Weidenrinde finden sich in verschiedenen Mischpräparaten wieder – etwa im Rahmen vieler Naturheilmittel. Weidenrinde wird hauptsächlich zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt und kann zum Beispiel dabei helfen, Beschwerden bei chronischen Erkrankungen wie etwa Arthrose erträglicher zu machen.

Hier ist in erster Linie der Wirkstoff Salicin von Bedeutung; doch auch das Zusammenspiel anderer Bestandteile leistet einen Beitrag zur Linderung von Schmerzen. Leider fehlen für die Wirkung von Weidenrinde nach wie vor in vielen Anwendungsbereichen wissenschaftliche Beweise.

Weidenrinde für Hunde: Anwendung

Die Darreichungsformen von Weidenrinde beziehungsweise Präparaten, die Extrakt aus Weidenrinde enthalten, reichen von Kapseln über Tabletten und Dragees bis hin zu Pulver. Hunde scheinen auf Weidenrinde in Form von Futtermittelzusätzen gut anzusprechen – eine Garantie gibt es hier leider nicht. Ihr Tierarzt wird Ihnen gegebenenfalls ein geeignetes Präparat empfehlen und entscheiden, welche Anwendungsform die richtige für Ihre Fellnase ist.

Dosierung und Nebenwirkungen von Weidenrinde

Durch falsche Anwendung der Weidenrinde für Hunde kann es in seltenen Fällen zu Nebenwirkungen kommen. Werden die Präparate beispielsweise überdosiert oder kommt es zu einer Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, können folgende Beschwerden und Schäden auftreten:

• Ausschlag
• Übelkeit
• Krämpfe
• Magengeschwüre
• Innere Blutungen
• Nierenprobleme

Es ist äußerst wichtig, dass Sie Weidenrinde für Ihren Hund immer nur nach Absprache mit Ihrem Tierarzt anwenden. Dieser wird Sie für das entsprechende Präparat auch über die richtige Dosierung informieren. Hier sind unter anderem Größe und Gewicht des Vierbeiners maßgebend.

Weidenrindenextrakt harmoniert nicht immer mit anderen Medikamenten – mitunter sind sogar gefährliche Nebenwirkungen zu erwarten. Sollte Ihr Hund Medikamente nehmen, muss Ihr Tierarzt im speziellen Fall entscheiden, ob die Anwendung von Weidenrinde sinnvoll beziehungsweise ungefährlich ist.

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