Krankheitssymptome

Kahle Stellen im Fell beim Hund: Mögliche Ursachen

Wenn Sie kahle Stellen im Fell Ihres Hundes entdecken, sollten Sie so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursachen dafür abzuklären. Diese können zwar harmlos, aber mitunter sehr ansteckend sein.
Kahle Stellen im Fell können zum Beispiel durch Parasitenbefall entstehen – Bild: Shutterstock / Anan Kaewkhammul
Kahle Stellen im Fell können zum Beispiel durch Parasitenbefall entstehen – Bild: Shutterstock / Anan Kaewkhammul

Kahle Stellen im Fell sind ein Signal dafür, dass mit Ihrem Vierbeiner wahrscheinlich etwas nicht in Ordnung ist. Die Ursachen können ganz harmlos sein – dennoch ist wichtig, zu bedenken, dass ein gesundes Hundefell normalerweise dicht und glänzend ist und Abweichungen davon untersucht werden sollten. Im Folgenden möchten wir einige häufige Ursachen für übermäßigen Haarausfall beschreiben.

Kahle Stellen durch Pilz- oder Parasitenbefall

Auch wenn der Haarausfall bei dieser Ursache erst im fortgeschrittenen Stadium auftritt, sind Parasiten eine häufige und sehr ansteckende Ursache für kahle Stellen im Fell. Milben, Flöhe, Würmer oder Hautpilze können von einem Hund auf den anderen übertragen werden und verbreiten sich wie im Flug. Achtung: Auch gefährliche Bisse von Zecken können kahle Stellen im Fell verursachen!

Bei einem, ebenfalls sehr ansteckenden, Pilzbefall treten kahle, meist kreisrunde Stellen im Fell auf. Meist entdeckt der Besitzer sie zuerst am Kopf des Tieres, sie können aber auch am Bauch und an den Beinen auftreten.

Weitere häufige Ursachen für übermäßigen Haarausfall

Die Ursachen für kahle Stellen im Hundefell sind sehr vielfältig, treten aber meist zusammen mit anderen Symptomen auf, die die Diagnose erleichtern. Verletzungen, Liegestellen, Nachwirkungen von Injektionen oder Allergien (auch gegen das Futter) können zum Beispiel kahle Stellen verursachen.

Auch Stoffwechselprobleme, Hormonstörungen und psychische Leiden können die Gründe für haarige Probleme sein. Beobachten Sie Ihren Hund gut und schildern Sie Ihrem Tierarzt, den Sie so schnell wie möglich aufsuchen sollten, Begleitsymptome und sonstige Auffälligkeiten, um ihm die Diagnosestellung zu erleichtern.

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