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Herzinsuffizienz beim Hund: Symptome

Eine Herzinsuffizienz oder Herzschwäche kann bei einem Hund mit verschiedenen Symptomen einhergehen. Diese werden davon verursacht, dass das Hundeherz zu wenig Blut in den Kreislauf pumpt, sodass es im Körper zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff kommt.
Hunde mit Herzinsuffizienz können verschiedene Symptome zeigen – Bild: Shutterstock / Arman Zhenikeyev
Hunde mit Herzinsuffizienz können verschiedene Symptome zeigen – Bild: Shutterstock / Arman Zhenikeyev

Die Symptome einer Herzinsuffizienz beim Hund zeigen sich normalerweise nicht von heute auf morgen, sondern kommen genau so schleichend daher, wie sich die Krankheit entwickelt. Auf diese Signale sollten Sie achten.

Herzinsuffizienz: Abgeschlagenheit und schlechte Kondition

Erkrankt ein Vierbeiner an dieser Hundekrankheit, verschlechtert sich sein Allgemeinbefinden. Seine Belastbarkeit nimmt ab und beim Spielen ist er schnell außer Atem. Auch bei Spaziergängen merkt man ihm die schlechte Kondition an: Anstatt herumzutollen, bleibt der Hund häufig stehen und lässt sich kaum überzeugen, weiterzugehen.

Es kann sein, dass er bei und nach Belastungen hustet oder ungewöhnlich schnell atmet (hyperventiliert). Er liegt und schläft viel, wirkt ständig müde und frisst wahrscheinlich auch schlechter als sonst. Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto drastischer zeigt sich die Erschöpfung.

Körperliche Symptome der Hundekrankheit

Ein Hund mit Herzinsuffizienz zeigt durch die Unterversorgung mit Sauerstoff häufig bläuliche Schleimhäute. Ohnmachtsanfälle, die manchmal nur ein paar Sekunden dauern, gehören ebenfalls dazu. Der Grund dafür ist die schlechte Durchblutung des Gehirns. Durch die Fressunlust kann es sein, dass der Hund mit Herzinsuffizienz an Gewicht verliert. Durch Wasseransammlungen in den Beinen und unter dem Bauch kann es aber gleichzeitig zu vermehrtem Körperumfang kommen.

Tierärztliche Untersuchung auf Herzinsuffizienz

Bei einem Verdacht auf Herzinsuffizienz sollten Sie möglichst rasch einen Tierarzt aufsuchen. Er kann anhand veränderter Herzgeräusche eine mögliche Herzschwäche erkennen, bevor äußerliche Symptome sichtbar werden. Liegt bereits eine Insuffizienz vor, erkennt der Veterinär weitere Symptome wie Wasser in der Lunge oder gestaute Venen. Außerdem wird er wahrscheinlich leisere Herztöne mit Nebengeräuschen und einen flachen Puls feststellen.

Zur genauen Diagnose wird der Vierbeiner zunächst abgehört; im Anschluss kommen EKG (Elektrokardiogramm), Röntgen oder Herzultraschall zum Einsatz. Eine frühe Diagnose und ein schneller Behandlungsbeginn sind bei Herzproblemen enorm wichtig, um Organschäden zu vermeiden und die Lebensqualität Ihres Lieblings zu erhalten.

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