Futtermilben können sich sowohl in Feucht- als auch in Trockenfutter einnisten. Wenn Ihr vierbeiniger Freund eine Futtermilbenallergie hat, sollten Sie deshalb am besten auf Diätfutter für Allergiker setzen. Spezielle Hersteller prüfen ihr Hundefutter auf Milbenfreiheit. Wenn Sie solches, meist hypoallergenes, Futter kaufen, gehen Sie also auf Nummer sicher. Ihr Tierarzt kann Sie bei der Wahl des richtigen Hundefutters beraten.
Futtermilbenallergie: Die Lagerung ist entscheidend
Egal, ob Sie sich für Diätfutter oder normales Futter entscheiden: Wichtig ist, dass Sie es richtig lagern. Nicht selten finden sich Parasiten wie Futtermilben an Gegenständen oder Lebensmitteln der Menschen. Vor allem Trockenfutter sollten Sie daher stets in einem luftdicht abgeschlossenen Behälter aufbewahren. Öffnen Sie diesen nur für einen kurzen Moment und entnehmen Sie das Futter jedes Mal mit einem frischen Becher. So lassen Sie Futtermilben kaum eine Chance, ihren Weg zum Trockenfutter zu finden.
Den richtigen Standort für das Futter finden
Futtermilben fühlen sich am wohlsten, wenn es warm und feucht ist. Bewahren Sie Ihr Hundefutter deshalb an einem möglichst kühlen und trockenen Ort auf. Außerdem sind Matratzen und vor allem das Hundebett wahre Brutstätten für die kleinen Tierchen. Stellen Sie also sicher, dass das Hundefutter weit entfernt von diesen Dingen steht.
Kaufen Sie für Hunde mit Futtermilbenallergie außerdem lieber in kürzeren Abständen kleinere Säcke Futter, statt einmal pro Quartal einen großen. Das gilt sowohl für Trocken- als auch für Nassfutter. Falls Sie aus finanziellen Gründen dennoch große Abpackungen kaufen, frieren Sie einen Großteil des Futters zunächst ein – die kalten Temperaturen sorgen dafür, dass Futtermilben absterben.
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