Tierkrankheiten

Cushing-Syndrom bei Hunden: Was ist das?

Das Cushing-Syndrom ist eine hormonelle Erkrankung, die besonders oft bei älteren Hunden oder bestimmten Rassen auftritt. Ein Überschuss an Cortisol führt dabei zu verschiedenen Krankheitssymptomen und sollte so schnell wie möglich medikamentös behandelt und reguliert werden.
Das Cushing-Syndrom tritt häufig bei älteren Hunden auf – Bild: Shutterstock / Zuzana Uhlíková
Das Cushing-Syndrom tritt häufig bei älteren Hunden auf – Bild: Shutterstock / Zuzana Uhlíková

Das Cushing-Syndrom gehört wie die Schilddrüsenunterfunktion und Diabetes zu den häufigsten hormonellen Störungen beim Hund. Besonders oft wird es bei älteren, weiblichen Hunden und bestimmten Hunderassen diagnostiziert. Dazu gehören zum Beispiel Boxer, Deutscher Schäferhund, Golden Retriever, Pudel und Pinscher.

Cushing-Syndrom: Körper produziert zu viel Cortisol

Die Krankheitssymptome beim Cushing-Syndrom entstehen dadurch, dass von der Nebennierenrinde zu viel Cortisol produziert wird. Dieses Hormon spielt eine sehr wichtige Rolle für den Stoffwechsel. Es ist wichtig für die Entzündungshemmung, Blutdruckregulierung, den Proteinabbau und vieles mehr – kein Wunder, dass eine Veränderung der Cortisol-Produktion zu vielen gesundheitlichen Problemen führt.

Zum einen kann die Überproduktion durch einen Tumor in Nierengegend entstehen, diese Ursache ist relativ häufig, zum anderen auch durch die längerfristige Behandlung eines Tiers mit kortisonhaltigen Medikamenten.

Bei rechtzeitiger Behandlung ist die Prognose gut

Besitzer erkrankter Hunde merken häufig, dass ihr Tier viel mehr trinkt als sonst, ein schwaches Immunsystem, Veränderungen an Haut und Haar und eine schlechte Wundheilung hat. Ein Gang zum Tierarzt verschafft nun Gewissheit, ob der Hund unter dem Cushing-Syndrom leidet.

Ist der Hund wirklich erkrankt, wird mit einer medikamentösen Behandlung begonnen, die schnell Besserung verschaffen und dafür sorgen sollte, dass der Vierbeiner ein ebenso glückliches, langes Leben führen kann, wie seine gesunden Artgenossen. Wichtig ist, dass so schnell wie möglich mit der Behandlung begonnen wird, denn ein zu spätes Entdecken der Krankheit könnte zu einer ungünstigeren Prognose führen.

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