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Behandlung von Niereninsuffizienz bei Katzen

Die Behandlung einer Niereninsuffizienz bei Katzen erfolgt beim Tierarzt. Welche Methode infrage kommt, hängt von den Ursachen, dem Stadium der Krankheit und eventuell bereits entstandenen Folgeschäden ab.  
Der Tierarzt legt die Behandlungsmethoden für Katzen mit Niereninsuffizienz fest – Bild: Shutterstock / Stokkete
Der Tierarzt legt die Behandlungsmethoden für Katzen mit Niereninsuffizienz fest – Bild: Shutterstock / Stokkete

Bei der Behandlung von Niereninsuffizienz gilt: Je früher, desto besser. Gerade in den Anfangsstadien können Maßnahmen wie eine Ernährungsumstellung noch so gut wie möglich gegen das Fortschreiten der Krankheit anwirken.

Umstellung der Ernährung bei Niereninsuffizienz

Wenn Ihre Katze eine Nierenschwäche hat und der Tierarzt sie früh entdeckt, wird er ihr wahrscheinlich ein spezielles Diätfutter verschreiben. Mit dessen besonderer Zusammensetzung und dem geringeren Eiweiß- und Phosphorgehalt, soll es das Fortschreiten der Krankheit hinauszögern und die Nieren entlasten. Eventuell wird der Tierarzt auch eine Anreicherung des Futters mit Vitaminen oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln empfehlen, damit es dem Stubentiger trotz der Organschwäche so gut wie möglich geht.

Medikamentöse Behandlung der Katzenkrankheit

Je nach Fortschritt der Krankheit können auch Infusionen erforderlich werden, die gegen mögliche Austrocknungserscheinungen bei der Katze helfen. Hormonpräparate helfen im Falle einer Blutarmut. Körperliche Begleiterscheinungen der Nierenschwäche, zum Beispiel Appetitlosigkeit und Bluthochdruck, werden meist medikamentös behandelt.

Wenn die Niereninsuffizienz als Nebenwirkung einer Medikamentengabe entstanden ist, wird die Dosis der Medikamente, die sie verursacht hat, normalerweise gesenkt oder verändert.

Maßnahmen bei akuten Ursachen

Ist die Niereninsuffizienz verletzungsbedingt, also zum Beispiel nach einem Unfall entstanden, müssen diese Verletzungen behandelt werden. Dasselbe gilt für eine Vergiftung, Infektionen und Medikamentennebenwirkung. Auch bei einer Tumorerkrankung geht es daran, die Grundursache für die Nierenschwäche zu bekämpfen.

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