Tierarzt

3 Dos & Don'ts beim Tierarztbesuch mit der Katze

Ein Tierarztbesuch ist für die meisten Katzen purer Stress. Seltsame Untersuchungen, ein unheimlicher Behandlungstisch, fremde Hände – so ein Gang zum Arzt kann aber auch wirklich unangenehm sein und reißt die Fellnasen aus ihrer geliebten Routine heraus. Als Katzenhalter ist es Ihre Verantwortung, den Tierarztbesuch mit der Samtpfote so angenehm wie möglich zu gestalten. Hier lesen Sie mehr zu den Dos und Don'ts vor Ort.
"Also Frauchen ist entspannt, der fremde Mann scheint ganz nett zu sein – dann bringen wir es mal hinter uns", denkt sich diese Katze beim Tierarzt – Shutterstock / Olena Yakobchuk
"Also Frauchen ist entspannt, der fremde Mann scheint ganz nett zu sein – dann bringen wir es mal hinter uns", denkt sich diese Katze beim Tierarzt – Shutterstock / Olena Yakobchuk

Es lauern viele Fallstricke beim Tierarztbesuch mit der Katze, auf die im Folgenden näher eingegangen wird. Gleichzeitig gibt es aber auch verschiedene Möglichkeiten und Tricks, die Sie für jede einzelne Station des Tierarztbesuchs anwenden können, um dafür zu sorgen, dass Ihr Stubentiger nicht ängstlich und panisch wird, egal ob auf der Fahrt, im Wartezimmer oder bei der Untersuchung.

1. Fahrt zum Tierarzt

Don't: Wenn Sie Ihre Miez auf der Fahrt zum Tierarzt nicht in einer Transportbox befördern, riskieren Sie sowohl das Leben Ihrer Katze als auch Ihr eigenes. Eine einfach so im Auto sitzende Katze, kann bei einem Unfall durch den ganzen Wagen geschleudert werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass sie Ihnen plötzlich während der Fahrt auf den Schoß springt und Sie unaufmerksam werden.

Do: Transportieren Sie Ihre Katze im Auto immer in einer sicheren Katzentransportbox. Diese befestigen Sie mit dem Anschnallgurt oder nehmen noch jemanden mit, der den Korb während der Fahrt festhält. Wichtig ist es, dass Ihre Katze keine negativen Dinge mit der Transportbox verbindet. Am besten haben Sie Ihren Salonlöwen schon an den Kasten gewöhnt. Empfehlenswert sind Leckerlis und eine kuschelige Decke im Inneren.

2. Im Wartezimmer

Don't: Das Wartezimmer kann mitunter für mehr Stress sorgen als der Behandlungsraum. Dort hocken andere Tiere, die wahrscheinlich nicht gerade entspannt sind und insbesondere Hunde, vor denen Ihre Miez womöglich Angst hat und es herrscht im schlimmsten Fall eine angespannte und gleichzeitig langweilige Stimmung. Lassen Sie Ihre Katze daher keinesfalls aus ihrer Box heraus – sie könnte zum Beispiel panisch werden oder sogar in einen Streit mit Artgenossen, Hunden oder anderen Tieren geraten.

Do: Sorgen Sie für eine entspannte Grundstimmung, indem Sie selbst Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Katzen haben ein unglaubliches Gespür für Stimmungen und nehmen diese meisterlich an. Wenn Sie selbst ruhig und entspannt sind, wird auch Ihre Fellnase entspannter. Die Miez muss unbedingt in ihrer Transportbox bleiben. Tipp: Drehen Sie diese so, dass Ihre Katze Sie im Blick hat und nicht gerade den großen Hund, der gegenüber sitzt. Wenn Ihre Miez sieht, dass bei Ihnen alles gut ist, fühlt sie sich selbst wohler.

3. Im Behandlungszimmer

Don't: Geben Sie Ihre Katze nicht einfach einer Angestellten mit zur Behandlung. Wenn Sie Ihre Samtpfote mit fremden Leuten alleine lassen, wird sie sicherlich große Angst haben. Auch sollten Sie, wenn Sie mitgehen, Ihre "weinende" Katze nicht bemitleiden, da dies die Angst verstärkt. Mitleid und Zuspruch bestätigen Ihre Miez in ihren Befürchtungen, dass etwas nicht stimmt und Gefahr droht, wenn sogar Sie beunruhigt wirken.

Do: Seien Sie ruhig und souverän im Behandlungsraum, verhalten Sie sich einfach ganz normal, so wie immer. Ihre Katze sollte jederzeit spüren, dass Sie bei ihr sind und das alles gut ist. Je nachdem, was der Tierarzt macht, können Sie auch aktiv mithelfen und den Patienten zum Beispiel halten oder fixieren. Eine entspannte Grundausstrahlung ist vor allem während der Untersuchung und Behandlung das A und O.

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