Hundehaltung

Massage für den Hund: Das tut ihm richtig gut

Ihr Hund liebt es, mit Ihnen zu toben, zu spielen und ausgiebig spazieren zu gehen. Eine kleine Massage nach der körperlichen Anstrengung hilft Ihrem Vierbeiner dabei, sich zu entspannen. Seine Muskeln werden gelockert, die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt.
Dieser süße Hund genießt seine Massage – Shutterstock / msgrafixx
Dieser süße Hund genießt seine Massage – Shutterstock / msgrafixx

Darüber hinaus ist so eine Massage toll für die Mensch-Hund-Freundschaft, da Sie bei der Wellness-Behandlung für Ihren Vierbeiner gut nachspüren können, wie es ihm geht. Sie merken sofort, ob seine Muskeln stellenweise verspannt sind oder ob ihm vielleicht etwas wehtut.

Entspannte Atmosphäre für die Massage

Wichtig ist, dass Sie die Massage nicht zwischen Tür und Angel durchführen. Ihr Hund soll sich schließlich dabei rundum wohlfühlen. Wenn Sie einen Zeitpunkt wählen, an dem Ihr Vierbeiner normalerweise sein Fressen bekommt oder mit Ihnen Gassi geht, ist das ungünstig. Die Abweichung von seiner gewohnten Routine irritieren Ihren Wuff, sodass er sich nicht entspannen kann.

In einem Moment der Ruhe können Sie Ihren Hund viel besser massieren, am besten an einem warmen, ruhigen Platz. Legen Sie ihm eine Decke hin, auf der er es sich gemütlich machen kann. Zusätzlich können Sie mit einer lauwarmen Wärmflasche, einem Moor- oder Kirschkernkissen für behagliche Wärme sorgen.

Hund sanft massieren

Zu Beginn empfehlen sich kurze Massagen, da es Ihrem Hund sonst schnell langweilig werden kann. Wenn er unruhig wird oder aufstehen möchte, lassen Sie ihn. Ein paar Minuten genügen in der Regel zur Entspannung. Am Anfang, zwischendurch und zum Schluss können Sie Ihren Hund mit der flachen Hand, unter sanftem Druck, vom Hals bis zur Schwanzwurzel liebevoll ausstreichen. Darüber hinaus ist es für Ihren Wuff meist angenehm, wenn Sie ihn langsam, mit etwas mehr Druck, vom Kopf bis zum Fuß herunter streicheln.

Gefällt dies Ihrem Hund, können Sie ihn noch sanft durchkneten. Greifen Sie hierzu die locker sitzende Haut am Hals und bilden damit eine "S"-förmige Wulst. Auf diese Weise können Sie das Fell bis zum Schwanzansatz durchmassieren. Überdies gefällt es den meisten Hunden, mit einem Igelball oder einer Bürste gestreichelt zu werden. Wichtig bei der Massage ist, dass Sie die Wirbelsäule und Gelenke aussparen. Streichen und kneten Sie nur die Haut und Muskeln neben den Knochen durch.

Massage für kranke Hunde vom Profi

Leidet Ihr Vierbeiner unter Gelenkerkrankungen oder Schmerzen, sollten Sie die Massage besser in professionelle Hände geben. Ihr Tierarzt berät Sie dabei gern, auch, wie Sie Ihrem Hund sonst noch Gutes tun können.

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