Hundeernährung

Was tun gegen eine Futterallergie beim Hund?

Eine Futterallergie lässt sich zwar nicht heilen, doch mit einer speziellen Ernährung und Medikamenten in den Griff bekommen. Wichtig ist, dass Ihr Hund bei der Fütterung das Allergen meidet – dann bleibt er im Prinzip von Symptomen verschont.
Eine Futterallergie kann für Hunde sehr belastend sein – Bild: Shutterstock / Cryber
Eine Futterallergie kann für Hunde sehr belastend sein – Bild: Shutterstock / Cryber

Ihr Hund leidet an Juckreiz, Hautausschlag oder Verdauungsbeschwerden? Eventuell könnte eine Futterallergie dahinter stecken. Zumindest, wenn Sie andere Allergien oder Ursachen bereits ausgeschlossen haben. Gemeinsam mit dem Tierarzt können Sie Ihrem Haustier jedoch helfen.

Therapie gegen Futterallergie mit Tierarzt abstimmen

Mit einer sogenannten Eliminierungsdiät versucht der Tierarzt, die Symptome der Futterallergie Ihres Hundes zu lindern. Zuerst müssen Sie sämtliche Nahrungsmittelbestandteile des Hundefutters auflisten und diese muss Ihr Hund für die nächsten sechs bis zehn Wochen strikt meiden. Auf diese Weise können sich die Beschwerden beruhigen.

Geht es Ihrem Tier wieder gut, können Sie behutsam und in Abstimmung mit dem Tierarzt prüfen, auf welches Lebensmittel Ihr Liebling tatsächlich allergisch reagiert. Jeweils ein verdächtiger Futterbestandteil wird in geringen Mengen während einer Woche in den Napf gegeben. In der darauffolgenden Woche probieren Sie ein anderes Futter aus. Sobald sich die allergischen Symptome wieder zeigen, wissen Sie welches Nahrungsmittel das Allergen enthält.

Wie ein Hund trotz Futterallergie sein Leben genießt

Da die Futterallergie nicht geheilt werden kann, muss der Hund das Allergen strikt meiden. Ganz wichtig während der gesamten Behandlung, auch während der Eliminierungsdiät, ist, dass Ihr Haustier trotzdem ausgewogen und vielseitig frisst. Es darf nicht zu Mangelerscheinungen kommen, weil bestimmte Nährstoffe zu kurz kommen. Ein Ernährungstagebuch für Ihren Vierbeiner kann dabei hilfreich sein, um den Überblick zu behalten.

Der Tierarzt kann außerdem Medikamente beschreiben, die die Symptome der Futterallergie lindern. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund die Medikamente richtig und regelmäßig einnimmt. Dann kann er ein weitestgehend normales, beschwerdefreies Leben führen.

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