Hundeernährung

Labrador: Optimale Ernährung für die Hunderasse

Der Labrador ist ein Meister darin, sich kleine Snacks zu erbetteln. Das kann jedoch im Nu zu überschüssigen Pfunden führen, die sich auf lange Sicht negativ auf die Gesundheit des Vierbeiners auswirken. Erfahren Sie im Folgenden, wie die optimale Ernährung Ihres Labradors aussehen sollte.
Labradore wissen eine zünftige Mahlzeit zu schätzen, sind aber manchmal etwas verfressen – Shutterstock / Jaromir Chalabala
Labradore wissen eine zünftige Mahlzeit zu schätzen, sind aber manchmal etwas verfressen – Shutterstock / Jaromir Chalabala

Es ist aber auch wirklich nicht einfach, seinem Labrador einen Wunsch abzuschlagen. Er bezirzt Sie mit seinen braunen Augen, legt dann auch noch die Schnauze auf Ihr Knie und blickt Sie ganz hingebungsvoll an. Na gut, denken Sie sich, ein Leckerchen kann ja nicht schaden. Ein Snack schadet tatsächlich nicht, doch Ihr Hund wird es immer öfter probieren. Die Folge: Ihr Labrador neigt zu Übergewicht.

Gesunde Ernährung als Maß aller Dinge

Mit der richtigen Ernährung können Sie das jedoch verhindern. Jede Verpackung von Hundefutter gibt Hinweise darauf, wie der Vierbeiner zu füttern ist. Als Maßstab gelten dabei bestimmte Gewichtseinheiten. Wiegt Ihr Labrador beispielsweise 25 Kilogramm, sind 300 Gramm Trockenfutter pro Tag in der Regel vollkommen ausreichend. Bei einem Hund mit 35 Kilogramm genügen 400 Gramm. Allerdings können diese Maßstäbe von Futter zu Futter variieren, weshalb es immer ratsam ist, die Verpackungsinformationen zu studieren oder im Zweifelsfall den Tierarzt zu konsultieren.

Wie aktiv ist Ihr Labrador?

Denn es gibt auch noch andere Faktoren, die einen Einfluss darauf haben, wie die Ernährung Ihres Hundes aussehen sollte. Ist er sehr aktiv und agil, verträgt er durchaus etwas mehr Futter. Ist er träge oder kann sich aus gesundheitlichen Gründen nicht allzu viel bewegen, sollten Sie die Menge reduzieren – und vor allem bei den Leckerlis sparen. Das Alter spielt ebenfalls eine nicht unerhebliche Rolle.

Dem Betteln widerstehen

Generell sollten Snacks zwischendurch immer eine Ausnahme sein. Falls Ihr Labrador mehr fordert, ziehen Sie das Gewicht der Leckerlis vom Essen Ihres Vierbeiners ab. So kann er zwischendurch trotzdem belohnt werden, ohne dass die Gefahr zu groß ist, dass Ihr Hund zu dick wird. Statt Leckerlis können Sie ihm auch einen Kauknochen geben, mit dem er etwas länger beschäftigt ist. Grundsätzlich jedoch gilt: Sie bestimmen, wann Ihr Labrador einen Snack erhält – nicht er.

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