Hundeernährung

Ernährung für sportliche Hunde: Tipps

Egal ob Polizei-, Schlitten- oder Jagdhund: Die Ernährung für sportliche Hunde muss viel intensiver geplant werden, als für den normalen Familienhund. Einige Tipps, wie Sie den höheren Energiebedarf Ihres aktiven Vierbeiners richtig decken.
Als Schlittenhunde zeigen Huskys ihre Ausdauer und ihr Temperament — Bild: Shutterstock / AnetaPics
Als Schlittenhunde zeigen Huskys ihre Ausdauer und ihr Temperament — Bild: Shutterstock / AnetaPics

Einige Hunde sind für den Menschen nicht nur fröhliche Begleiter. Sie übernehmen auch wichtige, aber körperlich anstrengende Aufgaben – wie zum Beispiel Schlitten- oder Polizeihunde. An einem „Arbeitstag“ haben diese Tiere einen extrem hohen Energieverbrauch. Die Dosierung und Zusammensetzung ihres Futters muss dem angepasst werden. Im besten Fall planen Sie die Ernährung für sportliche Hunde individuell – je nach Alter und Aufgabe.

Ziele der Ernährung für sportliche Hunde

Was muss die Ernährung für sportliche Hunde bewirken? Natürlich sollte sie vor allem das Körpergewicht Ihres Tieres erhalten. Darum muss der tägliche Normalbedarf des Hundes auf jeden Fall gedeckt sein. Gleichzeitig müssen Sie so viel zusätzliche Energie durch das Futter zugeben, dass Ihr Hund großen körperlichen Belastungen Stand halten kann.

Gleichzeitig sollte die Nahrung aber leicht verdaulich sein. Das richtige Futter kann auch durch Stress ausgelöste Reaktionen des Körpers ausgleichen – durch die Zugabe der passenden Proteine und Vitamine. Wichtig: Je nach Aufgabe des Tieres muss die Ernährung für sportliche Hunde unterschiedlich ausfallen. Ein Windhund und ein Suchhund haben ganz verschiedene körperliche Ansprüche an ihre Nahrung.

Tipps für den Ernährungsplan

Verwenden Sie bei der Ernährung für sportliche Hunde kein herkömmliches Dosenfutter. Verfüttern Sie nur spezielle Trockenvollnahrung. Sie ist besser verdaulich und bei hoher Anstrengung im Körper wird die Energie solcher Nahrung schneller verfügbar. Stellen Sie das Futter bestenfalls selbst zusammen.

Tipp bei der Ernährung für sportliche Hunde: Bei Tieren, die sich lange und ausdauernd körperlich betätigen, sollte der Fettanteil in der Nahrung auf bis zu 35 Prozent erhöht werden. Um den durch die starke körperliche Belastung ausgelösten Stress aufzufangen, geben Sie je nach Grad der Anstrengung 32 bis 40 Prozent Proteine zum Futter.

Auch die Vitamine B1, B6 und B12 senken das Stresslevel. Omega-3-Fettsäuren verbessern den Sauerstoffaustausch im Blut und verringern unter Umständen durch körperliche Anstrengung ausgelöste Entzündungen. L-Carnitin unterstützt die Zellen dabei, Fettsäuren richtig zu nutzen. Milchsäurebakterien helfen bei der Verdauung. Ganz wichtig ist natürlich, dass Ihr Hund viel trinkt - um Austrocknung vorzubeugen.

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