Hundegesundheit

Welche Krankheiten kann ein Chihuahua bekommen?

Der kleine Chihuahua ist zwar eine sehr robuste Hunderasse, dennoch gibt es typische, ererbte Krankheiten die bei ihm vorkommen können. Worauf Sie besonders achten müssen und wann Sie mit dem Minihund zum Tierarzt gehen sollten, erfahren Sie hier.
Gehen Sie mit Ihrem Chihuahua regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung – Bild: Shutterstock / Eric Isselee
Gehen Sie mit Ihrem Chihuahua regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung – Bild: Shutterstock / Eric Isselee

Ein seriöser Hundezüchter versucht zwar nach Möglichkeit, rassetypische Krankheiten beim Chihuahua zu vermeiden. Doch eine gewisse Prädisposition für bestimmte Leiden und Beschwerden können trotzdem noch bleiben.

Herzprobleme und andere Chihuahua-Krankheiten

Viele kleine Hunde, wie der Chihuahua, können im Alter ab acht Jahren eine sogenannte Mitralklappeninsuffizienz bekommen. Dabei handelt es sich um eine Herzkrankheit, bei der die Mitralklappe nicht mehr richtig schließt. Es fließt daraufhin Blut aus der linken Herzkammer in den linken Vorhof und der Herzmuskel muss stärker pumpen. Mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und rechtzeitiger Therapie kann der Chihuahua mit der Krankheit jedoch gut leben.

Chihuahuas laufen außerdem wie Yorkshire Terrier und andere Kleinrassen Gefahr, unter einer Patellaluxation zu leiden. Diese beschreibt eine Art Bindegewebsschwäche, durch die die Kniescheibe herausspringen und sich im Gelenk verschieben kann. Je nach Schweregrad geschieht dies erst auf Druck oder bereits bei einfachen Bewegungen. Darüber hinaus können die Minihunde eine Progressive Retina Atrophie bekommen, eine Augenkrankheit, die zur Erblindung führt. Besonders winzige Chihuahuas und Chihuahuawelpen können des Weiteren häufiger unterzuckert sein.

Warnzeichen für Krankheiten? Ab zum Tierarzt!

Ein Chihuahua neigt erbbedingt zum sogenannten Rückwärtsniesen. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass der Minihund plötzlich hektisch atmet und röchelt. Oft passiert das bei Aufregung und wirkt auf den Hundehalter zunächst beängstigend. Allerdings brauchen Sie nicht sofort zum Tierarzt zu fahren, denn wenn Sie Ihren Chihuahua beruhigen und den Hals ganz sanft in Richtung Körper massieren, klingt der Anfall wieder ab.

Sollte Ihr Hund allerdings sehr unruhig wirken, auffällig viel schlafen, geschwächt und apathisch erscheinen oder sich anderweitig ungewöhnlich verhalten, sollten Sie dies vom Tierarzt abklären lassen. Dies gilt auch, wenn der Chihuahua Verdauungs- oder Appetitsstörungen aufweist, lahmt beziehungsweise humpelt oder stark zittert.

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