Gefahren

Sonnencreme für den Hund: Muss das sein?

Es klingt vielleicht befremdlich, doch auch ein Hund kann Sonnenbrand bekommen. Sonnencreme ist daher im Sommer bei längerem Aufenthalt im Freien auch für den Vierbeiner ein wichtiger Schutz. Besonders gefährdet sind Hunde mit kurzem oder hellem Fell.
Vorsicht Sonnenbrand! Weißer Hund am Strand – Shutterstock / Vibrant Image Studio
Vorsicht Sonnenbrand! Weißer Hund am Strand – Shutterstock / Vibrant Image Studio

Ein Hund ist im Prinzip ebenso anfällig für einen Sonnenbrand wie der Mensch. Aus diesem Grund sollten nicht nur Sie Sonnencreme auftragen, bevor Sie mit Ihrem Hund am Strand toben oder Ausflüge  an andere, sehr sonnige Orte unternehmen. Es gibt allerdings einiges zu beachten, bevor Sie Ihren Vierbeiner mit Sonnenschutzcreme einreiben.

Auch ein Hund braucht Sonnenschutz

Vierbeiner mit langem, dichtem Fell oder einem dunklen Hautton sind von Natur aus besser vor Sonnenbrand geschützt als kurzfellige Hunde oder Artgenossen mit sehr hellem Fell. Trotzdem kann es sinnvoll sein, vor dem Strandurlaub oder dem langen Spaziergang in der Sonne etwas Sonnencreme auf die Schnauze, die Ohren und den Bauch aufzutragen. Denn dort haben auch langhaarige Kaltschnäuzer nur wenig Fell und empfindliche Haut. Achten Sie jedoch darauf, dass keine Creme in die Augen, die Nase oder in die Ohren gelangt.

Hellhäutige Hunde oder Vierbeinermit kurzem Fell benötigen eventuell etwas mehr Sonnencreme – und zwar auch auf dem restlichen Körper. Besprechen Sie das am besten mit Ihrem Tierarzt. Darüber hinaus ist es ratsam, Ihrem tierischen besten Freund stets die Möglichkeit zu bieten, sich an ein kühles und schattiges Plätzchen zurückzuziehen. Ein zu langer Aufenthalt in der prallen Sonne kann auch zu einem Sonnenstich führen.

Tierfreundliche Sonnencreme gegen Sonnenbrand

Am besten fahren Sie mit einer Sonnencreme, die speziell für Hunde hergestellt wurde. Wenn Sie zu Ihrer eigenen Sonnenschutzcreme greifen wollen, müssen Sie darauf achten, dass diese bestimmte Kriterien erfüllt. Insbesondere an der Schnauze schlabbert ein Hund die frisch aufgetragene Creme zum Beispiel gern wieder ab, sodass das Produkt keine Substanzen enthalten darf, die giftig für Hunde sind. Wählen Sie eine Sonnencreme ohne Silikone oder sogenannte Para-Aminobenzoesäure (PABA). Überdies sollte die Creme frei von Duft- und Farbstoffen sein und möglichst keine Konservierungsmittel enthalten.

Des Weiteren empfiehlt sich eine Sonnencreme, die schnell einzieht, wasserfest ist und einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 aufweist. Sie sollte überdies sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlung schützen. In der Apotheke oder im Hundefachgeschäft bekommen Sie mit Sicherheit entsprechende Produkte. Ansonsten ist meistens auch die Sonnencreme für Babys aus der Drogerie für Ihren Hund geeignet.

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