Tierkrankheiten

Schock beim Hund: So erkennen Sie ihn

Ein Schock beim Hund kann – wie beim Menschen auch – ganz unterschiedliche Auslöser haben. An welchen Symptomen Sie den Zustand bei Ihrem Vierbeiner erkennen können, erfahren Sie hier.
Ein Hund mit einem Schock wirkt apathisch – Bild: Shutterstock / Kosobu
Ein Hund mit einem Schock wirkt apathisch – Bild: Shutterstock / Kosobu

Wenn ein Schock beim Hund vorliegt, ist dringend Erste Hilfe erforderlich. Dafür müssen Sie möglichst sicher erkennen, welche Symptome auf die Problematik hindeuten. Ein beschleunigter Puls ist häufig ein Anzeichen für einen Schock. Den Herzschlag können Sie beim Hund an der Oberschenkelinnenseite messen. Umfassen Sie den Schenkel dazu so, dass Ihre Finger innen und Ihr Daumen außen liegen. Wenn Sie nun zwischen den Muskeln sanften Druck ausüben, können Sie die Oberschenkelarterie fühlen. Der normale Ruhepuls liegt zwischen 80 und 120 Schlägen pro Minute. Wenn das Tier unter einem Schock leidet, rast der Herzschlag sehr viel schneller und fühlt sich gleichzeitig flach an.

Mögliche Symptome: Schock beim Hund

Auch die Atmung ist durch einen Schock beim Hund oft flach und schnell. Beobachten Sie dazu die Atemfrequenz am Brustkorb des Tiers. Auch an den Schleimhäuten Ihres Vierbeiners können Sie Anzeichen für einen Schock erkennen. Dann sind diese nämlich blass, also weißlich verfärbt. Das können Sie beispielsweise am Zahnfleisch des Hundes testen: Drücken Sie vorsichtig dagegen. Geht die weiße Färbung des ansonsten rosafarbenen Gewebes nur langsam und schwach zurück, könnte ein Schock beim Hund vorliegen.

Schock erkennen: Achten Sie auf die Körpertemperatur

Im Falle eines Schocks hat der Hund oft eine niedrige Körpertemperatur. Nicht selten friert das Tier sogar und zittert möglicherweise. Ganz allgemein wirken Vierbeiner unter Schock oft apathisch oder abwesend. Ein solches unnatürliches Verhalten sollte immer ein Alarmsignal sein.

Diese Themen zur Hundegesundheit könnten Sie auch interessieren:

Nasenbluten beim Hund: Erste Hilfe

Fieber beim Hund: Was tun?

Gute Abwehrkräfte für Hunde: Tipps

Hat Ihnen der Artikel gefallen?
0
0
0 Kommentare

Weitere Artikel aus Gesundheit