Hundegesundheit

Mikrochip für den Hund: So erhält Ihr Tier die Kennzeichnung

In einigen Bundesländern ist sie bereits Pflicht: die Kennzeichnung von Hunden mit dem Mikrochip. Dadurch ist das Tier eindeutig identifizierbar. Das Einsetzen geht schnell und kostengünstig vonstatten.
Das Einsetzen eines Mikrochips vertragen Hunde üblicherweise sehr gut – Bild: Shutterstock / Sonsedska Yuliia
Das Einsetzen eines Mikrochips vertragen Hunde üblicherweise sehr gut – Bild: Shutterstock / Sonsedska Yuliia

Nicht überall in Deutschland müssen Sie Ihren Hund mit einem Mikrochip, auch Transponder genannt, ausstatten, allerdings bringt das Chippen Ihres Tieres gewisse Vorteile mit sich. Reißt Ihr Vierbeiner beim Spaziergang aus und wird im Tierheim oder bei einem Tierarzt abgegeben, sind Sie dank des Mikrochips ganz leicht als Besitzer identifizierbar – und umso schneller können Sie Ihren Liebling auch wieder in die Arme schließen. Seit dem 3. Juli 2011 löst der Mikrochip die Tätowierung zu Identifikationszwecken ab.

Was kann der Mikrochip für den Hund?

Der Mikrochip ist durchschnittlich etwa 5 x 11 Millimeter groß. Er besitzt eine vorprogrammierte Identifikationsnummer, die Ihrem Hund durch einen Tierarzt zugewiesen wird. Die Informationen werden außerdem in einer internationalen Datenbank gespeichert. Das Material, aus dem der Chip hergestellt wird, ist biologisch neutral und deshalb für Ihren Hund unbedenklich. Zudem verhindert eine spezielle Außenhülle, auch Antimigrationshülle genannt, dass der Transponder im Körper des Tieres wandert. Um die Information des Mikrochips auslesen zu können, benötigt man ein spezielles Lesegerät. Tierärzte und Tierheime sind üblicherweise mit solchen Geräten ausgestattet.

So wird der Mikrochip eingesetzt

Das Einsetzen des Mikrochips für den Hund sollte grundsätzlich nur bei einem Tierarzt erfolgen. Ähnlich einer Injektion, etwa wie bei der Impfung, wird der Transponder vom Arzt mithilfe einer Spritze unter die Haut gesetzt. International festgesetzt wurde, dass dies generell auf der linken Nackenseite geschieht. Sie erhalten von Ihrem Tierarzt anschließend eine Bescheinigung für Ihre Unterlagen, auf der die persönliche Identifikationsnummer Ihres Hundes vermerkt ist. Damit können Sie sich jederzeit als Besitzer des Tieres ausweisen. Das Einsetzen des Mikrochips wird üblicherweise gut von den Tieren vertragen und kostet etwa 30 bis 40 Euro.

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