Tierkrankheiten

Magendrehung bei Hunden: Ursachen und Risikofaktoren

Worin die Ursachen einer Magendrehung beim Hund liegen, ist häufig unklar. Allerdings wird vermutet, dass mehrere Faktoren zusammenkommen müssen, damit der Magen sich dreht. Vor allem große und ältere Hunde haben ein erhöhtes Risiko.
Insbesondere Hunde großer Rassen wie die Dogge haben ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung – Shutterstock / belu gheorghe
Insbesondere Hunde großer Rassen wie die Dogge haben ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung – Shutterstock / belu gheorghe

Die Ursachen einer Magendrehung beim Hund – auch als Torsio ventriculi bezeichnet – sind wissenschaftlich nicht zweifelsfrei geklärt und können individuell unterschiedlich sein. Zusätzlich gibt es noch gewisse Risikofaktoren, die das Auftreten dieser als Notfall einzustufenden Erkrankung erhöhen.

Mögliche Ursachen einer Magendrehung bei Hunden

Zu den möglichen Ursachen eines Torsio ventriculi gehören eine hastige Nahrungsaufnahme oder der Verzehr großer Futtermengen. Zudem kann vergorenes Futter zur Ursache einer Drehung des Magens werden. Denn dieses sorgt für eine vermehrte Gasbildung im Magen und dadurch zu einer starken Ausdehnung des Verdauungsorgans. Infolgedessen kann es zu einer Magendrehung kommen. Zudem zählt Stress zu den Auslösern für eine Drehung des Magens.

Auch wenn es viele mögliche Ursachen und Risikofaktoren für einen Torsio ventriculi beim Hund gibt – Experten gehen davon aus, dass meist mehrere Faktoren zusammenkommen, bevor sich der Magen tatsächlich dreht.

Torsio ventriculi beim Hund: Risikofaktoren

Besonders gefährdet sind große Hunde mit einem breiten Brustkorb. Denn ihre Bauchhöhle bietet dem Magen genügend Platz, um sich zu verdrehen. Dazu gehören etwa Hunderassen wie Dogge, Boxer, Dobermann oder Schäferhund. Außerdem tritt eine Drehung des Magens häufiger bei älteren als bei jungen Hunden auf. Deshalb wird vermutet, dass ein schwaches Bindegewebe die Erkrankung begünstigt. Allerdings können auch junge oder kleine Hunde betroffen sein. Zudem ist besondere Vorsicht geboten, wenn Ihr Vierbeiner bereits eine Drehung des Magens überstanden hat: Wird der Magen nicht operativ fixiert, kommt es in 80 Prozent der Fälle erneut zu Torsio ventriculi.

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