Tierkrankheiten

Kranker Hund: Behandlung vom Cushing-Syndrom

Wenn der Tierarzt ein Cushing-Syndrom bei Ihrem Hund diagnostiziert, muss er zunächst herausfinden, aus welchem Grund Ihr Vierbeiner daran erkrankt ist. Hat der Mediziner die Ursache gefunden, kann er die Art der Behandlung festlegen. 
Die Behandlung vom Cushing-Syndrom hängt von den Ursachen ab – Bild: Shutterstock / Byelikova Oksana
Die Behandlung vom Cushing-Syndrom hängt von den Ursachen ab – Bild: Shutterstock / Byelikova Oksana

Egal, welche Ursache das Cushing-Syndrom hat: Dass es behandelt wird, ist sehr wichtig. Ein betroffenes Tier fühlt sich sehr schlecht und baut mit der Zeit immer mehr ab – Blut- und Urintests können Aufschluss verschaffen, ob ein Vierbeiner mit Cushing-Symptomen wirklich erkrankt ist.

Medikamentöse und operative Eingriffe

Da ein Hund bei dieser Krankheit zu viel Cortisol produziert oder über Medikamente erhält, gilt es, diesen für den Organismus ungünstigen Überschuss auszugleichen. Dafür kommen zum Beispiel Medikamente infrage, die sehr gut auf die Blutwerte des jeweiligen Hundes angepasst werden müssen, um Wirkung zu zeigen und die Symptome nicht noch zu verschlechtern. Bei einer Behandlung mit Medikamenten sind regelmäßige tierärztliche Kontrolluntersuchungen wichtig, bei denen die Dosen eventuell angepasst werden müssen. Auch Mittel aus der Homöopathie werden manchmal zur Behandlung eingesetzt, oder mit anderen Medikamenten kombiniert.

Ist ein Nebennieren-Tumor die Ursache für die erhöhte Cortisol-Ausschüttung, sollen, wenn möglich, eine Bestrahlung oder eine Operation Besserung versprechen. Leider ist auch die Möglichkeit, dass der Tumor bösartig ist, nicht auszuschließen. In diesem Fall wird versucht, dem Hund die Lebensqualität noch so lange und so gut wie möglich zu erhalten.

Cushing-Syndrom durch Kortisongabe

In manchen Fällen entsteht die Krankheit auch über eine Medikamentengabe, nämlich die von Kortison. Stellt Ihr Tierarzt die Kortisongabe als Ursache fest, wird nun ein behutsamer Plan entwickelt, sie langsam zu verringern, womit auch die Symptome sich nach und nach verbessern.

Da der Körper des Patienten eine Weile braucht, um das Cortisol wieder von selbst in der richtigen Menge zu produzieren, kann das Kortison nur langsam abgesetzt werden.

Diese Themen zur Hundegesundheit könnten Sie auch interessieren:

Cushing-Syndrom beim Hund: Symptome

Hund mit Schilddrüsenunterfunktion: Behandlung

Gute Abwehrkräfte für Hunde: Tipps

Hat Ihnen der Artikel gefallen?
0
0
0 Kommentare

Weitere Artikel aus Gesundheit