Tierkrankheiten

Hund mit Insektenstich: Wann wird es gefährlich?

Im Sommer wird Ihr Vierbeiner schnell mal von einer Biene oder Wespe gestochen. Wann muss ein Hund mit Insektenstich dringend zum Tierarzt und woran merken Sie, dass der Stich wirklich gefährlich werden kann?
Hund mit Insektenstich: Wann wird es gefährlich? – Bild: Shutterstock / Sergey Nivens
Hund mit Insektenstich: Wann wird es gefährlich? – Bild: Shutterstock / Sergey Nivens

Generell gilt: Wenn Sie sich unsicher sind, lieber schnell zum Tierarzt. Denn ein Hund mit Insektenstich braucht oft Medikamente – besonders, wenn er eine allergische Reaktion hat. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was die Symptome angeht, gehen Sie lieber kein Risiko ein. Eine Rötung und leichte Schwellung müssen noch nicht darauf hindeuten, dass Ihr Vierbeiner in Gefahr ist. Zeigt er allerdings Symptome eines Schocks, kann es schnell gefährlich werden: Atemnot, angeschwollener Kehlkopf, beschleunigter Herzschlag oder sogar Bewusstlosigkeit.

Hund mit Insektenstich: Vorsicht bei Stichen im Mundraum

Besonders aufpassen sollten Sie, wenn Ihr Hund einen Insektenstich im Kopf- oder sogar Mundbereich hat. Die gestochene Stelle schwillt häufig an – wenn also das Bein oder der Rücken betroffen ist, ist es für Ihren Liebling zwar unangenehm, aber im besten Fall nicht weiter gefährlich. Hat die Biene oder Wespe den Hund allerdings im Rachenraum oder sogar auf der Zunge erwischt, können die Schleimhäute anschwellen. Diese können dann die Atemwege blockieren und im schlimmsten Fahl droht dem Hund das Ersticken. Ein Hund mit Insektenstich im Mundraum würgt und röchelt häufig, weil er keine Luft bekommt. Ein schneller Sofort-Tipp sind Eiswürfel, die die Schwellung abklingen lassen. Ein schnellstmöglicher Besuch beim Tierarzt ist aber unumgänglich.

Stich einer Wespe: Doppelt gefährlich

Gerade, wenn Ihr Hund im Mundraum gestochen wurde, ist es zum Teil schwer ersichtlich, ob der Übeltäter eine Biene oder Wespe war. Der wichtige Unterschied liegt hier darin, dass eine Biene nur einmal stechen kann und dann stirbt. Bei einer Wespe dagegen kann es gefährlich werden: Wenn Sie in den Mund Ihres Vierbeiners gelangt ist und noch lebt, kann sie dort mehrmals zustechen, was die Schwellung und damit auch die Gefahr natürlich erhöht. Der Mediziner schafft hier Abhilfe.

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