Juckreiz beim Hund wird häufig mit einem Flohbefall oder anderen Parasiten in Verbindung gebracht. Dabei gehört das Kratzen und Beißen an verschiedenen Körperstellen zu den häufigsten Symptomen von Futterallergien.
Futterallergie verursacht Juckreiz und Hautprobleme
Mit dem Juckreiz einher gehen meist wunde Hautstellen, die durch das ständige Kratzen des Hundes verursacht werden. In besonders schlimmen Fällen können die Hautstellen rissig werden und es können durch eintretende Viren oder Bakterien schmerzhafte Entzündungen entstehen. Allerdings können juckende Hautausschläge auch durch andere Allergien oder Hautkrankheiten ausgelöst werden, sodass ihr Auftreten allein keinen eindeutigen Hinweis auf eine Futtermittelallergie geben kann.
Weitere Symptome von Futterallergie
Genauso häufig äußert sich eine Futterallergie durch Magen-Darm-Probleme. Erbrechen, Durchfall, Blähungen oder Appetitlosigkeit, die häufig wiederkehren, weisen auf chronische Magen-Darm-Reizungen hin. Dahinter können sich allergische Reaktionen auf Inhaltsstoffe des Futters verbergen. Allerdings gilt auch hier: Die Symptome können neben einer Futterallergie noch viele weitere Ursachen haben.
Um herauszufinden, welche Problematik hinter den Beschwerden steckt, ist eine ausführliche Anamnese durch den Tierarzt nötig. Dabei werden auch das Blut und die Organe eingehend untersucht, um andere Erkrankungen ausschließen zu können. Üblicherweise wird der Hund anschließend auf eine spezielle Ausschlussdiät gesetzt, bei der er nur Futter mit gewissen Inhaltsstoffen zu sich nehmen darf. Bessern sich die Beschwerden während der Diät, ist eine Futtermittelallergie sehr wahrscheinlich.
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15-04-2020 20:04:18