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Diese Hundekrankheiten können Welpen ereilen

Da Welpen sich noch mitten im Wachstum befinden, brauchen sie eine spezielle Ernährung. Ansonsten können sie bestimmte Mangelerscheinungen bekommen. Andere Hundekrankheiten werden vererbt oder sind so weit verbreitet, dass sich Impfungen bereits im Welpenalter lohnen.
Auch Welpen müssen regelmäßig zum Tierarzt – Bild: Shutterstock / Africa Studio
Auch Welpen müssen regelmäßig zum Tierarzt – Bild: Shutterstock / Africa Studio

Einige, vererbte oder rassespezifische Hundekrankheiten können Sie bei Welpen teilweise umgehen, wenn Sie einen seriösen, guten Hundezüchter aufsuchen. Er achtet darauf, möglichst gesunde Elterntiere zu verpaaren. Anderen Welpenkrankheiten können Sie mit richtiger Ernährung und Impfungen vorbeugen.

Ernährungsbedingte Hundekrankheiten bei Welpen

Durch eine Fehlernährung des Welpen können sich bestimmte Skelett- und Gelenkerkrankungen beziehungsweise Wachstumsstörungen entwickeln. Wachstumsverzögerungen bis hin zu Zwergenwuchs können zum Beispiel durch eine Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen entstehen. Es können jedoch auch genetische Anomalien, hormonelle Funktionsstörungen oder Darmparasiten dahinter stecken. Lassen Sie Ihren Welpen also regelmäßig entwurmen und zur Vorsorge untersuchen.

Ein Mangel an Vitamin D kann zudem zu Rachitis führen, während ein Überschuss an Vitamin D Knochenwucherungen verursachen kann. Letzteres kann auch durch ein Zuviel an Kalzium erfolgen. Zu wenig Kalzium darf der Welpe allerdings auch nicht bekommen, ansonsten werden seine Knochen brüchig. Generell sollten Sie einen Hund, insbesondere einen Welpen, nicht einseitig ernähren und richtig füttern. Neben Mangelerscheinungen kann Ihr Hundebaby ansonsten unter Fettleibigkeit leiden, die wie auch beim Menschen weitere Krankheiten nach sich zieht.

Wogegen sollte ein Welpe geimpft werden?

Im Alter von zwölf bis 16 Wochen sollten Sie Ihren Welpen gegen typische Hundekrankheiten impfen lassen. Dazu gehören Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut – kurz SHLPT.

Sollte Ihr vierbeiniger Freund aus Problembeständen stammen oder sehr viel Kontakt zu Artgenossen haben, empfiehlt sich außerdem die Impfung gegen Zwingerhusten. Beobachten Sie den Welpen genau: Wirkt er antriebslos, nervös, eigenartig oder verhält sich ungewöhnlich, kann ein Tierarztbesuch vonnöten sein.

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