Gefahren

Achtung Pilzvergiftung! Giftige Pilze aus Garten entfernen

Eine Pilzvergiftung bei Hunden kann lebensgefährlich sein. Nicht nur beim Waldspaziergang, auch im heimischen Garten sollten Sie daher darauf achten, giftige Pilze sofort zu entfernen, damit ihr vierbeiniger Freund gar nicht erst auf die Idee kommt, davon zu naschen.
Viele Pilzarten können auch bei Hunden zu einer Pilzvergiftung führen – Bild: Shutterstock / AnetaPics
Viele Pilzarten können auch bei Hunden zu einer Pilzvergiftung führen – Bild: Shutterstock / AnetaPics

Nicht nur Menschen, auch Hunde können eine Pilzvergiftung bekommen, wenn sie von bestimmten Pilzarten fressen. Das kann nicht nur passieren, wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner im Wald oder anderswo in der freien Natur unterwegs sind. Nach einem Regenschauer im September oder Oktober sprießen die Pilze manchmal auch im heimischen Garten nahezu über Nacht aus dem Boden. Bevor Sie Ihren Hund draußen toben lassen, sollten Sie kritisch prüfen, ob es sich bei diesen Gewächsen nicht etwa um giftige Pilze handelt.

Symptome einer Pilzvergiftung

Wie sich die Pilzvergiftung bei Hunden genau äußert, kann je nach Pilzsorte variieren. In vielen Fällen zählen jedoch Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen zu den typischen Symptomen. Teilweise blähen sich Magen- und Darmbereich des Hundes schmerzhaft auf. Auch Herzrasen, plötzliche Schwäche oder Lethargie, übermäßiger Speichelfluss oder neurologische Symptome wie Zittern, Unkoordiniertheit oder Krämpfe können auf eine Pilzvergiftung hindeuten.

Treten bei Ihrem Vierbeiner solche Symptome auf, dürfen Sie keine Zeit verlieren. Bringen Sie den Hund sofort zum Tierarzt und nehmen Sie, soweit möglich, den Pilz mit, damit der Arzt bestimmen kann, welches Gift der Vierbeiner verzehrt hat. Dann kann der Arzt entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten und beispielsweise ein Gegengift verabreichen. Hat Ihr Hund einen giftigen Pilz gefressen, zeigt aber noch keine Krankheitssymptome, begeben Sie sich trotzdem sofort mit ihm zum Tierarzt, um Schlimmeres zu verhindern.

Achtung, giftige Pilze

Viele giftige Pilze, die Ihrem Vierbeiner schaden können, sind auch für den Menschen gefährlich, so zum Beispiel der rote Fliegenpilz, der grüne Knollenblätterpilz oder der auch als "Satanspilz" bekannte Satans-Röhrling. Auch die Frühjahrslorchel, der Nadelholzhäubling, der Pantherpilz, der ziegelrote Risspilz und der Riesen-Rötling zählen zu den Giftpilzen, die weder Menschen noch Tiere verzehren dürfen. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie alle Pilze, die Sie nicht eindeutig als ungiftig bestimmen können, aus dem Garten entfernen.

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