Tierdokumentation

Verschüttet im Schnee: Vielfraße können Leben retten

Ein Vielfraß als Lebensretter? Das klingt höchst ungewöhnlich. Das Team von National Geographic hat in Alaska einen Test gemacht und Casey Anderson, den Moderator von Nat Geo Wild, in eine Schneehöhle eingesperrt. Und tatsächlich: Der Vielfraß erweist sich als ausgezeichneter Helfer in der Not.

Bei tierischen Lebensrettern, die im Schnee verschüttete Menschen aufspüren und sogar ausgraben, denk man in erster Linie an Lawinenhunde. Ein Vielfraß kommt einem wohl kaum in den Sinn. Die Raubtierart aus der Familie der Marder – im Englischen "Wolverine" genannt – sind eher dafür bekannt, bei ihrer Ernährung nicht besonders wählerisch zu sein: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt.

Wie das Video von National Geographic zeigt, haben die Tiere allerdings eine uneigennützige, soziale Ader. Der hier gefilmte Bärenmarder benimmt sich wie ein echter Profi: Er nimmt erst die Witterung auf, fängt dann an zu graben, um anschließend den Verschütteten am Arm zu packen, und ihn aus der Schneehöhle zu retten. Im Anschluss zeigt sich der Vielfraß ganz zutraulich – und kann zurecht stolz auf sich sein.

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