Katzenernährung

So hält Ihre Katze die Diät durch: 3 Abnehmtipps

Eine Katze auf Diät zu setzen, ist gar nicht so einfach. Damit Ihr Haustier erfolgreich und auf gesunde Weise abnimmt, braucht es Fingerspitzengefühl, Geduld und vor allem Unterstützung vom Tierarzt. Was Sie sonst noch tun können, damit aus Ihrem Flauschmoppel bald wieder eine athletisch-schlanke Samtpfote wird, erfahren Sie hier.
Diese Katze braucht dringend Hilfe beim Abnehmen – Shutterstock / GNNick
Diese Katze braucht dringend Hilfe beim Abnehmen – Shutterstock / GNNick

Wichtig ist, dass Sie Ihre Katze nicht eigenständig von heute auf morgen auf Diät setzen. Katzen brauchen täglich hochwertiges Katzenfutter, um gesund zu bleiben. Eine Nulldiät ist für sie besonders gefährlich, da das überschüssige Körperfett dann nach einer Weile in die Leber wandert und zu einer Fettleber führen kann.

1. Diät mit Tierarzt planen

Die oberste Regel vor einer Diät für Ihre Katze lautet also: Ab zum Tierarzt. Zunächst ist es ratsam, dass Ihr Tierarzt Ihre Moppelmiez von Kopf bis Pfoten durchcheckt. Übergewicht und Adipositas bei Katzen kann zu diversen Folgeerkrankungen wie Diabetes, Niereninsuffizienz oder Herzproblemen führen. Sollte dies der Fall sein, muss der Tierarzt dies berücksichtigen, wenn er eine Diät für Ihre Katze festlegt.

Notieren Sie sich am besten, wie viel Gramm Katzenfutter Sie am Tag füttern dürfen und worauf Sie sonst achten müssen. Für eine erfolgreiche Diät ist es wichtig, dass Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Tierarztes halten. Das heißt, Sie müssen die Futterportionen exakt abwiegen und darauf achten, dass Ihre mollige Fellnase nicht heimlich Leckerbissen stibitzt oder sich woanders Futter holt.

2. Wenige Kalorien, viele Proteine

Ihr Tierarzt wird Ihnen ein Futter empfehlen, das für eine Diät besonders gut geeignet ist. In der Regel gelingt dies am besten mit Nassfutter, das viele hochwertige Proteine, also Eiweiße, enthält. Trockenfutter ist bei einer Diät dagegen oft problematisch, denn es enthält sehr viele Fasern und Kohlenhydrate, die Ihre Katze nicht zwingend braucht, aber verhältnismäßig wenige Proteine, die für Samtpfoten unverzichtbar sind.

Der Hintergrund ist, dass Ihre Katze Eiweiß für ihre Muskeln benötigt. Das heißt, wenn die Kalorien im Futter zwar reduziert sind, gleichzeitig jedoch auch wenige Proteine darin enthalten sind, nimmt Ihre Miez zwar ab, verliert dabei aber auch Muskelmasse. Muskeln helfen ihr jedoch dabei, ihr gesundes Gewicht später zu halten, da Muskelmasse mehr Kalorien verbrennt als Fettmasse. Zudem ist Ihre Samtpfote viel bewegungsfreudiger und unternehmungslustiger, wenn ihre Muskeln gut durchtrainiert sind.

3. Schonende Futterumstellung

Veränderungen können Katzen in der Regel nicht ausstehen und das gilt auch für ihr Futter. Damit die Diät nicht daran scheitert, dass Ihre Miez empört ihr Näschen rümpft, sobald Sie ihr das gesunde Essen hinstellen, ist also Geduld gefragt. Füttern Sie lieber mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt und mischen Sie anfangs nur ein klein wenig neues Futter ins gewohnte Katzenfutter. Solange Ihre Fellnase nicht protestiert, können Sie den Anteil des Diätfutters allmählich erhöhen, bis die Futterumstellung gelungen ist.

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