Hundekauf

Germanischer Bärenhund: Familienbezogener Vierbeiner

Ein Germanischer Bärenhund ist der ideale Familienhund. Er ist nicht nur verschmust und kinderlieb – das Wohl seiner Herrchen liegt ihm ganz besonders am Herzen. Lesen Sie im Folgenden, was den sanften Riesen ausmacht.
Germanischer Bärehund: Ein sanfter Riese – Bild: cc/Wikimedia/Bruceleespor
Germanischer Bärehund: Ein sanfter Riese – Bild: cc/Wikimedia/Bruceleespor

Sanftmütig und aufmerksam ist er – und ein Germanischer Bärenhund hat noch viele weitere Charakterzüge, die ihn zum idealen Familienmitglied machen. Doch der imposante Hund blickt auch auf eine lange Geschichte zurück.

Eine Rasse mit langer Tradition

Die Geschichte der Germanischen Bärenhunde reicht weit in die Vergangenheit zurück. Es gab sie bereits, als die Germanen zwischen 375 und 568 n. Chr. auf Völkerwanderung gingen. Sie benötigten Wachhunde, die agil, ausdauernd und aufmerksam zugleich waren: Dafür eignete sich ein Germanischer Bärenhund ideal. Die Geschichte der großen Vierbeiner führt bis ins Römische Reich, da die Hunde im Zuge der Kriege als Beute nach Italien verschleppt wurden.

Germanischer Bärenhund: Kinderlieb und sanftmütig

Seine Charaktereigenschaften hat sich der Germanische Bärenhund bis heute bewahrt, was ihn zu einem wertvollen Familienmitglied macht. Er ist sehr aufgeschlossen und freundlich gegenüber anderen Menschen und Tieren. Sein Jagdtrieb ist nur schwach ausgeprägt und auch Aggressionen liegen dem sanftmütigen Tier fern. Statt zu jagen beschützt der Hund lieber seine "Herde" – in diesem Fall seine Herrchen. Sie haben bei ihm oberste Priorität. Darüber hinaus gilt ein Germanischer Bärenhund als sehr folgsam und gutmütig und hat meist ein sehr großes Herz für Kinder.

Imposante Riesen mit Kuschelfaktor

Ein Germanischer Bärenhund trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Die Rasse erinnert in ihrem Erscheinungsbild tatsächlich an einen Bären – einen riesigen Kuschelbären. Wie bei den meisten Hunderassen unterscheiden sich auch beim Germanischen Bärenhund die Rüden von den Hündinnen. Während Rüden eine Schulterhöhe zwischen 70 und 85 Zentimetern bei einem Gewicht von 50 bis 85 Kilogramm erreichen, fallen die Hündinnen zierlicher aus. Ihre Größe variiert zwischen 65 und 80 Zentimetern und sie bringen zwischen 35 und 70 Kilogramm auf die Waage. Das Fell der Tiere ist nie rein Weiß oder Schwarz. Stattdessen ist es blond, graublond, dunkelblond oder auch hirschrot. Die Maske des Tieres ist dabei in der Regel dunkler als der restliche Körper.

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